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Streit um die Galopprennbahn

Bremen. Unterschiedliche Standpunkte dominierten die Planungskonferenz zur Wohnbebauung in Hemelingen. Die vom Senat forcierte Bebauung der Galopprennbahn trifft auf deutlichen Widerstand: Schon vor Beginn der Konferenz demonstrierte eine Bürgerinitiative gegen ein mögliches neues Rennbahnquartier.
26.10.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Christian Hasemann

Bremen. Unterschiedliche Standpunkte dominierten die Planungskonferenz zur Wohnbebauung in Hemelingen. Die vom Senat forcierte Bebauung der Galopprennbahn trifft auf deutlichen Widerstand: Schon vor Beginn der Konferenz demonstrierte eine Bürgerinitiative gegen ein mögliches neues Rennbahnquartier. Ihre Argumente: Ohnehin schon zu wenige Grünflächen im Ortsteil, zu viel Verkehr durch eine mögliche Bebauung und die Sorge vor einer „Gettoisierung“, wie es der Sprecher der Bürgerinitiative, Klaus Schinke, ausdrückte.

Gebaut werden soll aber: „Es geht nicht mehr um Ja oder Nein, sondern nur noch um das Wie“, sagte Ronald Risch vom Senator für Umwelt und Bau. Beirat und Bevölkerung sollen bei allen in Frage kommenden Flächen in Hemelingen frühzeitig in die Planungen einbezogen werden, betonte er. Doch gerade die Punkte Beteiligung und Kommunikation trafen im bis auf den letzten Platz gefüllten Plenum auf Skepsis. Uwe Jahn, Beiratssprecher Hemelingen: „Sie wollen das mit den Menschen machen. Aber wir wurden über die Pläne mit der Galopprennbahn erst im April informiert.“ Eine Beteiligung sehe anders aus. „Natürlich kann man sagen: Wir machen das da. Aber ich garantiere Ihnen: Da laufen ihnen die Wähler schneller weg, als sie es jetzt schon tun.“ Der baupolitische Sprecher der SPD, Jürgen Pohlmann, entgegnete: „Wir sind eine wachsende Stadt und haben Anforderungen an die Zukunft.“ Er begrüße ein Rennbahnquartier.

In Hemelingen gibt es nicht nur Pläne für die Galopprennbahn. Die Ideen für die ehemaligen Firmengelände von Coca-Cola und Könecke trafen aber weitgehend auf Zustimmung im Plenum und bei den Ortsteilpolitikern.

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