Bremer Diskomeile Stubu wird erneut die Konzession entzogen

Bremen. Das Bremer Stadtamt hat der Subu Dancehouse GmbH wie angekündigt zum wiederholten Mal die Konzession entzogen. Die Discothek werde "gewerberechtlich unzuverlässig geführt", lautet die Begründung der Behörde.
26.08.2010, 15:53
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Bremen. Das Bremer Stadtamt hat der Subu Dancehouse GmbH wie angekündigt zum wiederholten Mal die Konzession entzogen. Die Discothek werde "gewerberechtlich unzuverlässig geführt", lautet die Begründung der Behörde.

Damit geht das Hin und Her um die Discothek an der Bremer Diskomeile in eine neue Runde. Der jetzige, von Stubu-Besitzer Rainer Büsing eingesetzte Geschäftsführer Onur Baykul agiere als Strohmann, lautet der Vorwurf des Stadtamts. Büsing selbst war die Konzession Ende 2006 entzogen worden, er darf die Geschäfte des Stubu nicht selbst führen.

Es stehe aber zu befürchten, dass Rainer Büsing durch den jetzigen Geschäftsführer erneut Einfluss auf "Rahmenbedingungen und Sicherheitsstandards der Betriebsführung" nehme. Dies sei aber nicht im Interesse der Gäste, so Stadtamtsleiter Hans-Jörg Wilkens.

Büsing wird von Polizei und Behörde für die Einstellung von Türstehern verantwortlich gemacht, die Gäste angegriffen und brutal angegangen seien sollen. Büsing habe sich von diesem Personal nicht trennen wollen und es auch nicht in den Griff bekommen.

Außerdem wird gegen den neuen Geschäftsführer strafrechtlich ermittelt - auch das habe dazu beigetragen, dem Stubu die Konzession zu entziehen.

Die Diskothek muss ihren Betrieb nun binnen fünf Tagen einstellen, sonst wird sie vom Stadtamt geschlossen.(she)

Weitere Hintergründe lesen Sie am Freitag im WESER-KURIER.

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