SV Grohn übernimmt die Skateanlage am Oeversberg

Grohn. Der SV Grohn will künftig die Skateanlage am Oeversberg betreiben. Das teilte Ortsamtsleiter Heiko Dornstedt am Dienstag dem Beirat Vegesack mit. Damit ist der Plan des bisherigen Betreibers, die Rampen wegen Vandalismus abzubauen, endgültig vom Tisch. Immer wieder hatte es in der Vergangenheit Zerstörungen an den Geräten gegeben. Wie berichtet, hatte der Vorsitzende der Sportgemeinschaft Aumund-Vegesack, Volker Beringer, die Stadtteilpolitiker Mitte März mit der Nachricht aufgeschreckt, die Anlage wegen des nicht einzudämmenden, massiven Vandalismus schließen zu wollen. Das wollten die Mitglieder des Gremiums verhindern. Offen war bisher allerdings die Frage, wer statt der SAV Betreiber der größten Anlage im Umkreis werden soll.
12.07.2012, 05:00
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Von Pbr

Grohn. Der SV Grohn will künftig die Skateanlage am Oeversberg betreiben. Das teilte Ortsamtsleiter Heiko Dornstedt am Dienstag dem Beirat Vegesack mit. Damit ist der Plan des bisherigen Betreibers, die Rampen wegen Vandalismus abzubauen, endgültig vom Tisch. Immer wieder hatte es in der Vergangenheit Zerstörungen an den Geräten gegeben. Wie berichtet, hatte der Vorsitzende der Sportgemeinschaft Aumund-Vegesack, Volker Beringer, die Stadtteilpolitiker Mitte März mit der Nachricht aufgeschreckt, die Anlage wegen des nicht einzudämmenden, massiven Vandalismus schließen zu wollen. Das wollten die Mitglieder des Gremiums verhindern. Offen war bisher allerdings die Frage, wer statt der SAV Betreiber der größten Anlage im Umkreis werden soll.

Dass sich nun der Sportverein Grohn als künftiger Betreiber angeboten hat, hängt auch mit dem derzeitigen Erscheinungsbild der Anlage zusammen, die sich in direkter Nachbarschaft zu den Umkleiden und Sportplätzen des Vereins befindet. "Wenn wir Besucher haben, erschrecken die sich, wie verdreckt der Platz ist", berichtet der Chef des 383 Mitglieder zählenden Vereins, Juan Schrader.

Künftig soll die Reinigungskraft der Fußballer den Platz sauber halten. Für die Instandhaltung der Geräte erhofft sich der SV Grohn öffentliche Zuschüsse. "Es wäre zu schade, wenn es die Skateanlage nicht mehr geben würde – für die Jugendlichen hier und unsere Mitglieder", bekräftigte Schrader sein Engagement. Die Vegesacker Skateranlage ist auf Betreiben des Beirats entstanden. Sie befand sich zunächst am Hafen und wurde dann 2005 am Oeversberg neu aufgebaut.

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