Tag der offenen Moschee Einblicke in den muslimischen Alltag

Etwa 60.000 bis 70.000 Muslime leben im Land Bremen. Zum Tag der offenen Moschee luden einige Gemeinden Besucher ein. Bisher sind viele Bremer Moscheen in Hinterhöfen versteckt – doch auch hier tut sich etwas.
03.10.2022, 20:00
Lesedauer: 3 Min
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Einblicke in den muslimischen Alltag
Von Sara Sundermann

Einen hohen Turm für den Muezzin hat die Hicret-Moschee in der Neustadt nicht. Die Gebetsräume liegen in einem Hinterhof, in einem Gebäude, das früher von einer Metzgerei genutzt wurde, erzählt Tayfun Koyuncu vom Gemeindevorstand. Vor 1997 war die Moschee sogar in einer ehemaligen Tankstelle untergebracht. Das ist typisch für Moscheen in ganz Deutschland: Zwar gibt es inzwischen auch muslimische Gotteshäuser mit Minarett, doch die meisten Moscheen entstanden in Hinterhöfen, Firmengebäuden oder Kellerräumen. Und sie werden dort auch oft weiter betrieben – inzwischen in dritter oder vierter Generation.

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