Rest-Cent-Aktion fördert fünf Projekte

Mit kleinen Beträgen viel bewirken

Über 30.000 Euro haben Beschäftigte im öffentlichen Dienst in 2020 für die Rest-Cent-Aktion gespendet. Dadurch unterstützen sie nachhaltige Bildungs- und Sportprojekte in armen Ländern.
26.07.2021, 16:00
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Mit kleinen Beträgen viel bewirken
Von Ulrike Troue
Mit kleinen Beträgen viel bewirken

Der Verein Parakou-Bremen unterstützt die Sportakademie in Benin. Das Foto zeigt die älteste Jugendmannschaft vor dem ersten Ligaspiel ihres Lebens in der Amateurliga.

Parakou-Bremen-Sport.e.V./ frei

Tausende Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Bremen beteiligen sich an der Rest-Cent-Aktion und spenden jeden Monat die Cent-Beträge ihres Gehalts. Damit unterstützen sie die nachhaltige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in armen Ländern. "Bildungs- und Sportangebote stärken das Selbstbewusstsein und fördern die Kommunikationsfähigkeit", heißt es dazu in einer Mitteilung des Gesamtpersonalrats für das Land und die Stadtgemeinde Bremen, der die Geschäftsführung der Rest-Cent-Aktion wahrnimmt. "Das sind wichtige Grundbausteine für Wege aus der Armut."

Im vergangenen Jahr sind Rest-Cent-Spenden von mehr als 30.000 Euro zusammengekommen, die ausschließlich in die Projekte fließen. In diesem Jahr werden fünf Maßnahmen unterstützt, die Ansprechpartner in Bremen haben, damit die Spenderinnen und Spender über die Entwicklung der Projekte auf dem Laufenden bleiben. Ein Überblick:

Der Verein Mate ni kani unterstützt die Herausgabe einer bilingualen Buchreihe für die Förderung der Grundbildung von Mädchen in Niger. Für zwei neu gegründete Fußballvereine beschafft Helptogethelp die notwendige Ausstattung. Denn Kinder und Jugendliche sollen durch Sport und Bildung eine Perspektive erhalten. Parakou-Bremen unterstützt das gemeinsame Fußballtraining von Mädchen und Jungen an einer Sportakademie in Benin, um die Chancengleichheit und Bildung von Mädchen zu fördern. Durch die Einführung eines Hygienekonzepts ermöglicht der Verein Go Ahead die Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebs von zwei Vorschulen in Uganda. Ketaaketi unterstützt mit Mikrofinanzierung ein Landwirtschaftsprojekt in Sierra Leone und ermöglicht dadurch Frauen und ihren Familien den Start in eine selbstbestimmte Existenz.

Träger der Rest-Cent-Aktion ist ein Vergabeausschuss, wie der Gesamtpersonalrat mitteilt. Darin entscheiden Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, der Senatskanzlei und des Senators für Finanzen über die Verteilung der Rest-Cent-Spenden. Dabei werden sie von einer Expertin unterstützt.

Info

Informationen über die Rest-Cent-Aktion und die geförderten Projekte gibt es im Internet unter www.gpr.bremen.de/restcent.

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