Regionalausschuss will diskutieren Tempolimit für die Güterzüge?

Bremen. Der Regionalausschuss Bahnlärm, in dem Vertreter aus zwölf Beiräten mitarbeiten, will die Debatte über eine Geschwindigkeitsreduzierung für Güterzüge im Stadtgebiet voranbringen. Ein Arbeitskreis des Ausschusses hat laut Mitteilung der Schwachhauser SPD-Fraktion beschlossen, Bahn und Wirtschaftsressort zu einer öffentlichen Diskussion einzuladen. Dabei solle das Thema Tempolimit für Güterzüge im Mittelpunkt stehen – und zwar unter dem Blickwinkel, welche Auswirkungen es für Wirtschaft und Bürger hätte.
13.08.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Wk

Bremen. Der Regionalausschuss Bahnlärm, in dem Vertreter aus zwölf Beiräten mitarbeiten, will die Debatte über eine Geschwindigkeitsreduzierung für Güterzüge im Stadtgebiet voranbringen. Ein Arbeitskreis des Ausschusses hat laut Mitteilung der Schwachhauser SPD-Fraktion beschlossen, Bahn und Wirtschaftsressort zu einer öffentlichen Diskussion einzuladen. Dabei solle das Thema Tempolimit für Güterzüge im Mittelpunkt stehen – und zwar unter dem Blickwinkel, welche Auswirkungen es für Wirtschaft und Bürger hätte.

Die Veranstaltung, deren Termin noch nicht feststeht, solle eine weitere Möglichkeit bieten, sich über die vielen Facetten des Bahnlärms zu informieren, sagt Stefan Pastoor, Sprecher der SPD-Fraktion im Beirat Schwachhausen. Wie berichtet, werden für die Hinterlandanbindung der Häfen in Wilhelmshaven und Bremerhaven Bahngleise in Bremen ausgebaut. Anzahl und die Länge der Güterzüge, die durch Bremen fahren, werden deutlich zunehmen. Pastoor: "Es werden technische und organisatorische Maßnahmen notwendig sein, um der Forderung der Bevölkerung nach Eindämmung des Bahnlärms gerecht zu werden." Andererseits müsse der ungehinderte Transport der Güter zu und von den Häfen gewährleistet sein. Geschwindigkeitsbegrenzungen für Güterzüge seien inzwischen für die Bahn kein Tabu mehr, wie etwa die Diskussion über ein "ganzheitliches Konzept" für das Rheintal zeige.

Peter Zerfowski, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der Bremer SPD, meint: "Es gibt keine prinzipiellen Interessenskonflikte zwischen Bevölkerung und Wirtschaft. Alle Beteiligten sind an einem starken Wirtschaftsstandort Bremen interessiert."

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