EKD-Synode Tempolimit im Namen des Herrn auch in Bremen?

Leitende Geistliche der evangelischen Kirche sollen freiwillig vom Gas gehen. Bremer sind zumeist ohne Auto mobil und verfolgen höhere Klimaziele als die bloße Geschwindigkeitsbeschränkung.
23.01.2023, 16:17
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Tempolimit im Namen des Herrn auch in Bremen?
Von Justus Randt

Wie schnell dürfen leitende evangelische Geistliche fahren? Das war die Frage auf der jüngsten Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Magdeburg. Die Forderung nach einem allgemeinen Limit von 100 Kilometern pro Stunde auf Autobahnen und Tempo 80 auf Landstraßen war ein bemerkenswerter Vorstoß in Sachen Klimaschutz. Nach kontroverser Debatte fand im November nur die abgeschwächte Form eine Mehrheit: Die Synode sprach sich allgemein für eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 120 aus, aber "gegen einen moralischen Ton", wie Präses Annette Kurschus sagte. Denn: "Das geht nach hinten los." In der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) wird ohnedies, wie Sprecherin Sabine Hatscher bestätigt, wann immer möglich, Fahrrad, Bus und Straßenbahn gefahren.

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