Tischtennis-Verbandsliga: Angeschlagener Spitzenspieler Michael Eilers gibt beim lockeren 9:2 einen Zähler kampflos ab TSV Venne bringt Neurönnebecker TV nicht in Bedrängnis

Rönnebeck. Manager Gerhard Richter tritt weiterhin auf die Euphoriebremse: 'Die schweren Gegner kommen noch. Es ist alles im Rahmen des Normalen.' Nach dem gestrigen 9:2-Erfolg beim Schlusslicht TSV Venne weist der in der vergangenen Saison in der Landesliga ohne Punktverlust gebliebene Neurönnebecker TV jetzt in der Tischtennis-Verbandsliga Nord der Herren jedenfalls 6:0 Zähler auf und hat einen Start nach Maß hingelegt.
11.10.2010, 05:00
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Von Jens Pillnick

Rönnebeck. Manager Gerhard Richter tritt weiterhin auf die Euphoriebremse: 'Die schweren Gegner kommen noch. Es ist alles im Rahmen des Normalen.' Nach dem gestrigen 9:2-Erfolg beim Schlusslicht TSV Venne weist der in der vergangenen Saison in der Landesliga ohne Punktverlust gebliebene Neurönnebecker TV jetzt in der Tischtennis-Verbandsliga Nord der Herren jedenfalls 6:0 Zähler auf und hat einen Start nach Maß hingelegt.

Zumindest gestern fiel nicht ins Gewicht, dass dem Spitzenmann Michael Eilers eine Zerrung im Schulterbereich zu schaffen machte und er deshalb das Spitzenduell gegen Schnibbelkünstler Klaus Hellmann vorsichtshalber schenkte. Zu diesem Zeitpunkt lag der NTV schon mit 8:1 vorne, und Eilers dachte auch an das am kommenden Wochenende anstehende Top 48-Turnier. Eilers hatte überhaupt erst vor Ort nach dem Einspielen entschieden, ob ein Einsatz gegen Venne in Frage kommt.

Die einzige Niederlage am Tisch kassierten Jakob Guzmann und Anton Depperschmidt in Doppel eins. 'Sie haben da noch geschlafen', erinnerte Gerhard Richter an die frühe Abfahrtszeit (8.30 Uhr ab Bremen-Nord). Da aber Michael Eilers/Marco Gluza sowie Dimitri Reder/Alexander Semmler ihre Aufgaben souverän erfüllten, 'konnte man nicht schimpfen' (Gerhard Richter).

In den Einzeln hielt sich der Widerstand der Gastgeber, die jetzt 0:10 Punkte aufweisen, sehr in Grenzen. Kein Spieler des Neurönnebecker TV benötigte mehr als vier Sätzen, um den jeweiligen Gegner in Schach zu halten. Und auch der nächste Punktspielkontrahent des Neurönnebecker TV am 24. Oktober sollte eine überwindbare Hürde sein: Der TSV Eintracht Hittfeld stellte sich am Sonnabend bei der TuSG Ritterhude und kam dabei zu einem glücklichen Unentschieden (siehe nebenstehender Bericht). Gut möglich, dass Manager Gerhard Richter dann wie gestern erklären wird: 'Die schweren Gegner kommen noch.'

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