Turhal Özdal rückt nach rechts

Von der Mitte nach rechts abgewandert: Der Bürgerschaftsabgeordnete Turhal Özdal hat seinen Platz im Plenarsaal bei den Grünen geräumt und ist zwischen die CDU-Abgeordneten Heiko Strohmann und Jens Eckhoff gezogen. Aus der Perspektive des Bürgerschaftspräsidenten und des Rednerpults ist der 43-jährige Jurist, der für die Bremerhavener Grünen in die Bürgerschaft eingezogen ist, damit – auf jeden Fall räumlich – ein Stück nach rechts gerückt.
25.02.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Turhal Özdal rückt nach rechts
Von Frauke Fischer

Von der Mitte nach rechts abgewandert: Der Bürgerschaftsabgeordnete Turhal Özdal hat seinen Platz im Plenarsaal bei den Grünen geräumt und ist zwischen die CDU-Abgeordneten Heiko Strohmann und Jens Eckhoff gezogen. Aus der Perspektive des Bürgerschaftspräsidenten und des Rednerpults ist der 43-jährige Jurist, der für die Bremerhavener Grünen in die Bürgerschaft eingezogen ist, damit – auf jeden Fall räumlich – ein Stück nach rechts gerückt.

Vorangegangen ist dem Wechsel ein überraschender Austritt Özdals bei den Bremerhavener Grünen. Querelen in deren Kreisverband sollen der Auslöser gewesen sein. Außerdem betonte Özdal, er stimme in der Flüchtlings- und der Sicherheitspolitik nicht mehr mit den Grünen überein. Umgehend teilte er außerdem mit, er werde sein Mandat behalten. Die CDU-Fraktion bot ihm einen Platz in ihren Reihen an. Özdal nahm am vergangenen Wochenende auch an der Klausurtagung der Bremer Christdemokraten in Potsdam teil. Und am Mittwoch stimmte er mit „seiner“ Fraktion über Anträge in der Bürgerschaft ab.

FIS·FOTO: FRANK THOMAS KOCH

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