Wasserturm nimmt Gestalt an

Turmbau zu Walle

Westend. Der Waller Wasserturm nimmt zusehends seine endgültige Gestalt an. Schon im Dezember sollen die ersten Mieterinnen und Mieter das wahrlich überragende Neubauprojekt der Bremer Heimstiftung beziehen können.
09.10.2017, 00:00
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Von Anke Velten
Turmbau zu Walle

Nimmt Gestalt an: Der neue Wasserturmbau.

Roland Scheitz

Westend. Der Waller Wasserturm nimmt zusehends seine endgültige Gestalt an. Schon im Dezember sollen die ersten Mieterinnen und Mieter das wahrlich überragende Neubauprojekt der Bremer Heimstiftung beziehen können. Der größte Teil der verfügbaren Wohnungen sei bereits vergeben, berichtet Einrichtungsleiterin Jutta Dunker: Von den insgesamt 41 barrierefreien und behindertengerechten Wohneinheiten zwischen 33 und 75 Quadratmetern seien zurzeit nur noch 14 verfügbar.

Die Bremer Heimstiftung wird im Wasserturm Wohnen mit Service anbieten. Das heißt: Die Bewohnerinnen und Bewohner haben auf Wunsch und bei Bedarf Zugang zu Betreuungs-, Therapie- und Pflegeangeboten. Große Nachfrage aus dem Stadtteil gebe es bereits auch für die 14 Plätze der Tagespflegeeinrichtung, die im Erdgeschoss des Turmes einziehen wird, so Dunker. Die neuen Bewohnerinnen und Bewohner werden Teil des seit zehn Jahren gewachsenen Stiftungsdorfs Walle mit 36 Wohnungen der Bremer Heimstiftung.

Im März 2016 war Baubeginn, ein Jahr später wurde an der Karl-Peters-Straße Richtfest gefeiert. Der neue, 22 Meter hohe Turm ruht auf einem historischen Fundamentsockelring. Nach Plänen des Bremer Architektenbüros Tilgner & Grotz zitiert er in seinen Formen den Waller Wasserturm aus dem Baujahr 1905. Mit seiner Höhe von 61 Metern zählte das Bauwerk zu den höchsten Wassertürmen in Europa und überragte bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg den Bremer Westen. Insgesamt investiert die Bremer Heimstiftung rund sieben Millionen Euro in das Vorhaben.

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