Förderung für Bremer Lehre

Über neun Millionen Euro für die Hochschulen

Bremen. Die Universität Bremen und die Hochschule für Künste werden bis 2016 mit 9,74 Millionen Euro vom Bund gefördert. Mit dem Geld soll die Lehrqualität und die Betreuung der Studierenden verbessert werden.
13.12.2011, 14:41
Lesedauer: 2 Min
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Bremen. Die Universität Bremen und die Hochschule für Künste werden bis 2016 mit 9,74 Millionen Euro vom Bund gefördert. Mit dem Geld soll die Lehrqualität und die Betreuung der Studierenden verbessert werden.

„Qualitätspakt Lehre“ – so heißt das gemeinsame Programm des Bundes und der Länder, aus dessen Topf die Universität Bremen und die Hochschule für Künste (HfK) insgesamt 9,74 Millionen Euro bekommen. Insgesamt Anträge auf Förderung haben Hochschulen bundesweit in der nunmehr schon zweiten Ausschreibungsrunde gestellt. 102 Anträge wurden bewilligt. Hierfür stellt der Bund insgesamt zwei Milliarden Euro zur Verfügung.

Von der Förderung gehen etwa neun Millionen Euro an die Universität Bremen. Sie hat sich mit ihrem Antrag „Forschend studieren von Anfang an – Heterogenität als Potenzial“ gegen die Konkurrenz durchgesetzt. „Wir freuen uns sehr über den Zuschlag“, sagte Heidi Schellhowe von der Uni Bremen. Das Geld solle in vier konkrete Maßnahmen fließen. So plane die Universität, eine September-Akademie einzuführen, durch die Studienanfängern der Start leichter gemacht und Lehrende über die Bedürfnisse der Studierenden informiert werden sollen. In der Eingangsphase des Studiums solle das forschende Lernen intensiviert werden. Geplant ist außerdem, selbstbestimmtes Lernen während des Studiums zu fördern. Die Abschlussphase des Studiums solle durch Forschungs- und Schreibwerkstätten unterstützt werden. „Zu uns kommen Studienanfänger mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen“, erklärt Schellhowe. „Das wollen wir als Chance nutzen. Die Maßnahmen zielen auf inhaltliche und didaktische Verbesserung der Lehre und die Erhöhung der Kompetenzen der Studierenden.“

Die HfK erhält für die Jahre 2012 bis 2016 einen Zuschuss von 463.000 Euro. Dadurch können zwei Professorenstellen in den Fachbereichen „Jazztheorie“ und "Figurative Malerei“ besetzt werden. Die HfK ist zudem an einem großen Verbundauftrag von insgesamt zwölf deutschen Musikhochschulen beteiligt. Die Hochschulen wollen ein gemeinsames Qualitätsmanagement entwickeln. Dafür erhält die HfK wie die anderen beteiligten Musikhochschulen zusätzlich 282.000 Euro.

Bremens Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper gratulierte den erfolgreichen Hochschulen: „Die positive Förderentscheidung ist eine gute Nachricht für Lehre und Studium und vor allem für die Studierenden.“ Bereits im Mai 2011 war die Hochschule Bremerhaven in der ersten Ausscheidungssrunde des Qualitätspaktes erfolgreich und hat eine Förderung von insgesamt zwei Millionen Euro erhalten. (ach)

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