Geschäftshaus am Flughafen

Neues Bürogebäude für die Airportstadt

Der 15.500 Quadratmeter große Bau am Flughafen soll in drei Jahren 2023 an die ersten Mieter übergeben werden.
29.07.2020, 05:00
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Neues Bürogebäude für die Airportstadt
Von Mathias Sonnenberg
Neues Bürogebäude für die Airportstadt

Erweiterungsbau in der Airportstadt: So soll das Bürogebäude einmal aussehen. Die ersten Mieter sollen 2023 einziehen.

EUROPA-CENTER

Die Airportstadt wird erweitert und bekommt ein Büro- und Geschäftshaus mit einer Gesamtfläche von rund 15 500 Quadratmetern. Eigentümer ist das Europa-Center, das seit 1999 am Flughafen investiert und den Erweiterungsbau nach eigenen Angaben 2023 an die neuen Mieter übergeben möchte. Derzeit befindet sich auf dem Eckgrundstück an der Flughafenallee ein Parkplatz, in den kommenden drei Jahren wird soll dort ein sechsgeschossiges Gebäude samt Parkebene im Untergeschoss entstehen. Für das Erdgeschoss ist Gastronomie geplant, für den Innenhof weitere Parkplätze.

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Für den Betreiber sind die nach eigenen Angaben erfolgreichen Vermietungen in den vergangenen Jahren der Grund für die Expansion. „Das Europa-Center ist aktuell fast vollständig vermietet und für die freien Flächen sind wir mit Interessenten in fortgeschrittenen Gesprächen“, sagt Ralf-Jörg Kadenbach als Vorstandsvorsitzender. Die Airportstadt wachse und auch die dort ansässigen Firmen würden zulegen. Inzwischen seien, so Kadenbach, „über 20 000 Menschen bei mehr als 500 Unternehmen beschäftigt“.

Deshalb würden neue Mietflächen benötigt, auch für überregionale und internationale Unternehmen. Laut Betreiber ist der Entwurf für den Neubau in mehrmonatiger Zusammenarbeit zwischen einem Team vom Europa Center und Grohmann Lehnhardt Architekten entstanden. Mit dem Ergebnis sei man sehr zufrieden, die Gebäudefassade sei mit dem Gestaltungsrat der Stadt Bremen abgestimmt worden.

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Nun könne die Detailplanung beginnen. Kadenbach weiter: „Wir planen mit dem Baubeginn, sobald die Baugenehmigung vorliegt. Wir sind zuversichtlich, dass wir Ende 2021 starten können und 2023 die ersten Flächen an unsere Mieter übergeben.“ Und Vorstandsmitglied Thomas Brune ergänzt: „Mehrere Unternehmen am Standort wollen innovative Bürokonzepte umsetzen.“ Die könne man von Beginn an mit ins Boot nehmen und deren Wünsche umsetzen.

Der Neubau soll laut Bauherren über Funktionalität und Nutzungsflexibilität, viel Tageslicht und eine zeitgemäße Architektursprache verfügen. „Wir wollen die städtebauliche Grundidee unseres Bestandsgebäudes aufgreifen“, erklärt Architektin Barbara Lehnhardt. Das Ensemble solle eine gemeinsame gestalterische Sprache sprechen.

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