Hitze in Bremen Umweltressort und SWB fordern zum Wassersparen auf

Bremen steuert in diesen Tagen auf einen neuen Hitzerekord zu: Am Donnerstag werden Temperaturen bis zu 38 Grad Celsius erwartet. Mit der Hitze steigt der Wasserverbrauch. Umweltressort und SWB rufen zum Sparen auf.
24.07.2019, 10:09
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Umweltressort und SWB fordern zum Wassersparen auf
Von Vanessa Ranft

Baden in Pool oder Planschbecken, mehrmals am Tag Duschen, den Garten bewässern: Mit der Wärme steigt der Wasser-Verbrauch und Bremen steuert in diesen Tagen auf einen neuen Hitzerekord zu. Am Donnerstag werden Temperaturen bis zu 38 Grad Celsius erwartet. Daher raten Umweltressort und SWB zum sorgsamen Umgang mit Wasser.

Demnach sollen Bremer vor allem beim Gartensprengen darauf achten, nur so viel Wasser zu verwenden, wie nötig. Derzeit lägen die Grundwasserstände noch im Normalbereich. Doch die Verfügbarkeiten haben Grenzen: Durch anhaltende Hitze können sie sinken. Oberirdische Gewässer, wie Flüsse, Bäche oder Seen, führen schon jetzt wenig Wasser. Wer hier Wasser entnehmen möchte, benötigt eine Genehmigung von der Wasserbehörde.

Auch beim Trinkwasser "müssen wir ein Auge auf die Ressourcen haben", teilten Torsten Köhne, Vorstandsvorsitzender der SWB, und Umweltsenator Joachim Lohse in einer gemeinsamen Stellungnahme mit. An normalen Sommertagen liege der Verbrauch der Stadt bei 90.000 Kubikmetern. An heißen Tagen schnelle dieser auf Werte über 110.000 Kubikmeter hoch. Wasser sparen lasse sich beispielsweise dadurch, Pools und Planschbecken nicht ständig neu zu befüllen oder Spül- und Waschmaschinen erst anzustellen, wenn sie voll sind.

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