Großgerätezentrum geplant Uni Bremen bekommt 750.000 Euro

Bremen soll zu einem Hotspot für Forscher im Bereich der Materialanalytik werden. Die Universität Bremen hat für ein Großgerätezentrum 750.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft erhalten.
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Uni Bremen bekommt 750.000 Euro
Von Sabine Doll

Mit dem Aufbau eines zentralen Großgerätezentrums an der Universität Bremen soll die Hansestadt künftig ein bundesweiter Hotspot für Forscher im Bereich der Materialanalytik werden: Den finanziellen Anschub in Höhe von 750.000 Euro erhält das Mapex Center for Materials and Processes von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Mit dieser Finanzspritze soll der Betrieb des Gerätezentrums aufgebaut werden, wie Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter mitteilt. "Die Bewilligung der Deutschen Forschungsgemeinschaft zeigt, dass wir mit unserem Konzept der Einrichtung eines Großgerätezentrums zur verstärkten gemeinsamen Nutzung von wissenschaftlichen Geräten über die Grenzen der einzelnen Fächer hinweg den richtigen Pfad eingeschlagen haben", betont Scholz-Reiter. "

In dem geplanten Zentrum sollen mehrere wissenschaftliche Analysegeräte zur Verfügung stehen. Für die Erforschung und Entwicklung neuer Werkstoffe, etwa für Anwendungen im Bereich der nachhaltigen Mobilität und Energie, seien spezielle und sehr teure Analysegeräte notwendig. Die Einrichtung des Gerätezentrums hat nach Uni-Angaben gleich mehrere positive Effekte: Neben einer besseren Auslastung der Geräte würden durch die Kombination von Analysetechniken künftig die Arbeitsabläufe erleichtert. Außerdem könnten Materialproben mit unterschiedlichen Methoden am gleichen Ort untersucht werden. Dies spare Zeit, Aufwand, erweitere Forschungsaktivitäten und fördere den Austausch über die Fachgrenzen hinaus.

Fünf Untersuchungsgebiete sollen unter dem neuen Dach des Mapex-Gerätenzentrums zusammengefasst werde. Dazu zählen die Elektronenmikroskopie, 3D-Materialanalytik, Oberflächenanalytik, Röntgenbeugung und Spektroskopie. „Mit den hierzu gehörigen Spitzeninstrumenten wird eine einzigartige Kombination geschaffen, die in dieser Form kaum an anderen Universitäten verfügbar ist“, heißt es in der Uni-Mitteilung. Damit werde Bremen auch für externe Forscher attraktiver.

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