Universität Bremen Geldsegen für Sozialforschung

Ein Sonderforschungsbereich der Universität Bremen in den Sozialwissenschaften bekommt reichlich Geld: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft sichert seine Arbeit für weitere vier Jahre.
25.11.2021, 18:33
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Geldsegen für Sozialforschung
Von Joerg Helge Wagner

Es ist nicht nur ein Erfolg für die Universität Bremen, denn am Sonderforschungsbereich 1342 "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik" wirken auch Einrichtungen der Jacobs University sowie der Universitäten Bielefeld und Duisburg-Essen mit. 15 Millionen Euro erhalten die beteiligten elf Institute jetzt, um ihre Arbeit für die nächsten vier Jahre fortsetzen zu können. Was aber machen sie genau?

"Kurz gesagt geht es um die Frage: Wer profitiert von sozialer Sicherung und in welchem Umfang?“, erläutert der Sprecher des Sonderforschungsbereichs, Professor Herbert Obinger. Dabei werden Sozialschutzprogramme verschiedener Länder und Regionen miteinander verglichen. Es gibt aber auch eine historische Perspektive: Hier wird untersucht, wie sich einzelne Felder der Sozialpolitik entwickelt haben. Konkret reicht das von einem Vergleich der Langzeitpflegesysteme in der Türkei und in Deutschland bis zur weltweiten Benachteiligung von Frauen bei der Ausbildung.

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Sämtliche Daten, die im Rahmen der 14 Teilprojekte ermittelt werden, sollen zudem in ein neues web-basiertes Informationssystem eingespeist werden. Dieses Global Welfare State Information System (Globales Wohlfahrtsstaatsinformationssystem, WeSIS) soll 2024 für die Öffentlichkeit freigeschaltet werden. Wissenschaftler wie interessierte Laien können dann sämtliche Daten weltweit kostenlos für nicht-kommerzielle Zwecke nutzen.

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