Unterricht nach Ostern CDU fordert Testpflicht an Schulen

Senat berät in der kommenden Woche. Die CDU-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft will eine Testpflicht für Schulkinder. Vorbild seien Sachsen und Sachsen-Anhalt.
01.04.2021, 14:46
Lesedauer: 1 Min
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CDU fordert Testpflicht an Schulen
Von Maurice Arndt

Auf der Schulbank sollen nur noch negativ getestete Kinder und Jugendliche Platz nehmen – das fordert die CDU-Fraktion für die Zeit nach den Osterferien. Die Hansestadt müsse sich ein Beispiel an Ländern wie Sachsen oder Sachsen-Anhalt nehmen, sagt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Yvonne Averwerser.

Derzeit prüft der Senat die Möglichkeit einer verbindlichen Testpflicht. „Wir diskutieren die Testpflicht“, heißt es auf Anfrage aus der Behörde. Womöglich wird der Senat bereits am kommenden Dienstag auch für Bremen die Testpflicht an Schulen einführen. Das sei der richtige Weg und „sollte für alle Alters- und Klassenstufen gelten“, sagt Averwerser. In den vergangenen Wochen vor den Ferien hätten Bremer Schulen bereits Erfahrungen sammeln können. Laut Bildungsbehörde wurden 32.500 Tests durchgeführt. Demnach haben bis zu 44 Prozent der Schüler teilgenommen, je nachdem wie viele der 74.000 Schulkinder mehrmals getestet wurden. Die CDU-Fraktion bilanziert: „Die Verpflichtung bringt keine große Veränderung, kann aber Lehrkräfte, Kinder und Eltern sehr viel effektiver schützen als bisher.“

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Averwerser sieht zwei Gründe, die für Corona-Schnelltests sprechen: Die vor allem bei jungen Menschen steigenden Infektionszahlen und die Impfkampagne, die noch nicht alle Lehrkräfte erreicht hat. Selbsttests sollten deshalb „unbedingt genutzt werden, um den Präsenzunterricht sicherer zu machen“. Das sei auch in Grundschulen wichtig, wo bisher keine Maskenpflicht herrscht.

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