Fast tausend Schüler sammeln als „Weserhelden“ Spenden für Projekte / Dritte Ausgabe des Sponsorenlaufs Unterwegs für Klima und Sportgarten

Die „Weserhelden“ waren zum dritten Mal für das Klima, den Sportgarten in der Überseestadt und ihre Partnerstadt Durban unterwegs. Fast tausend Schülerinnen und Schüler beteiligten sich – und knackten zusammen die 10 000-Kilometer-Marke.
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Unterwegs für Klima und Sportgarten
Von Lisa Schröder

Die „Weserhelden“ waren zum dritten Mal für das Klima, den Sportgarten in der Überseestadt und ihre Partnerstadt Durban unterwegs. Fast tausend Schülerinnen und Schüler beteiligten sich – und knackten zusammen die 10 000-Kilometer-Marke.

Egal, ob skatend, radelnd, joggend oder spazierend, die „Weserhelden“ sammelten beim diesjährigen Klimalauf des Vereins Sportgarten wieder viele Kilometer – und damit Geld. Fast tausend Schülerinnen und Schüler der dritten bis neunten Klasse nahmen teil und hatten vorab Sponsoren gesucht, die für jeden ihrer zurückgelegten Kilometer einen bestimmten Betrag spenden.

Hanns-Ulrich Barde vom Sportgarten freute sich über das Ergebnis des dritten Sponsorenlaufs: „Wir sind insgesamt locker jenseits der 10 000-Kilometer-Marke.“ Einige Radler hätten sogar 60, einige Läufer 20 Kilometer geschafft.

Als Partner unterstützen die Aktion der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND), die Deutsche Klimastiftung und „Werder bewegt“. Wer wollte, konnte mit den U 23-Spielern der Grünweißen eine Zusatzrunde ums Weserstadion drehen. Und alle, die dadurch besonders viele Kilometer schafften, wurden mit Preisen von Sponsoren belohnt: zum Beispiel Karten für Werderspiele oder Kinotickets.

Neben Sozialsenatorin Anja Stahmann war dieses Jahr Frank Baumann als Schirmherr dabei . „Er hat die Aufgabe sehr gerne übernommen. Als einer, der hier Fußball in der Championsleague gespielt hat, ist er ein Vorbild“, erzählte Barde.

Entlang des Flusses ging es für die Schüler vom Weser Tower in der Überseestadt über verschiedene Routen zum Sportgarten in der Pauliner Marsch – zu Fuß, mit Fahrrad, Inlineskates, Longboard oder Skateboard. „Die Idee ist, dass jeder in seinem eigenem Tempo unterwegs ist. Hauptsache, die Kinder und Jugendlichen bewegen sich“, sagte Barde.

Die Spenden des Klimalaufs kommen drei Projekten zu Gute. Für Jugendliche im südafrikanischen Durban, Bremens Klima- und Entwicklungspartnerstadt, sollen Sport und Umweltaktionen gefördert werden. Ein anderer Teil der Summe geht an den neuen Sportgarten in der Überseestadt. Dort sollen Parcours- und Fußballplätze entstehen. An der Gestaltung des Sportgartens sind Kinder und Jugendliche aus dem Bremer Western seit fünf Jahren beteiligt. Außerdem wird mit den Spenden ein Besuch der Ausstellung „Gradwanderung“ der Deutschen Klima Stiftung finanziert. Mit den „Weserhelden“ auf das Thema Klima aufmerksam zu machen, sei wichtig, so Barde: „Jeder Einzelne muss etwas tun, damit wir weiter auf dem Planeten leben können – gerade wir als Stadt am Fluss. Dass der BUND die Umwelt und wir die Kinder und Jugendlichen bewegen wollen, passt gut zusammen.“

Entlang der Strecke konnten die Schüler an einem Klimaparcours teilnehmen und den Titel „Klimaheld“ oder „Klimaheldin“ erlangen. „Wir wollen dabei zeigen, dass Bremen vom Klimawandel direkt betroffen ist“, sagte Katja Muchow vom BUND.

Sie freute sich über den Lauf: „Die Kinder sind total motiviert.“ Begeistert ist sie auch über die zahlreichen Helfer: „Ganz viele Ehrenamtliche sind dabei, zum Beispiel als Streckenposten. Ohne sie könnten wir das gar nicht leisten.“

Ronja Bartsch, 13 Jahre, von der Gesamtschule Mitte hatte gleich acht Sponsoren gesammelt: „Ich war dafür mit meinen Freunden auf der Straße unterwegs.“ Lukas Gabel, 14 Jahre, ebenfalls von der Gesamtschule, hielt den Sponsorenlauf für „eine tolle Veranstaltung.“ Allerdings hatte er vorab eine Panne mit dem Rad: „In Sebaldsbrück wurde der Reifendruck weniger. Ich hatte einen Platten.“ Trotzdem konnte er per Fahrrad starten: „Mein Freund hat mir zum Glück eines geliehen.

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