Rezept der Woche

Chutney aus Petersilie mit Kartoffelauflauf

Petersilienchutney ist vegan und vielseitig und kann als Brotaufstrich oder Dip zu verschiedenen Gerichten gereicht werden. In unserem Rezept-Tipp reichen wir dazu einen Kartoffelauflauf
10.03.2021, 13:46
Lesedauer: 2 Min
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Von Cynthia Bolen-Nieland
Chutney aus Petersilie mit Kartoffelauflauf

Vegan und vielseitig: das Chutney aus Petersilie.

Andrea Neumeister

Petersilienchutney kann sowohl als Brotaufstrich, zu Pell- und Bratkartoffeln oder als Chutney zu Reis oder einem Currygericht gereicht werden. Es stammt aus der uralten traditionellen ayurvedischen Küche, die eine typbedingte Ernährung empfiehlt. Ein eher zur Korpulenz neigender, langsamer und erdiger „Kapha Typ“ findet eine belebende Wirkung von Petersilie. Der feurige „Pitta Typ“, der zu innerer Hitze und Hautproblemen neigt, profitiert von der Leber reinigenden Eigenschaft. Auch der luftige nervöse, hektische „Vata Typ“ kann eine harmonisierende, beruhigende Wirkung erfahren.

Zutaten Petersilienchutney

2 Tassen frische Bio-Petersilien­blätter, fein gehackt

½ Tasse Cashewnüsse oder
Walnüsse, fein gehackt (alternativ
3 bis 4 EL Cashew- oder Mandelmus)

Meersalz nach Belieben

¼ EL frischer Bio-Ingwer, geschält und gepresst

2 EL Bio-Joghurt (alternativ vegane Nussmilch)

2 TL Bio-Honig

2 EL Bio-Zitronensaft, frisch gepresst (für eine frische Alternative:
Limettensaft)

Granatapfelkerne, geröstete
Mandelblättchen und frische
Basilikumblätter zum Dekorieren

Zutaten Kartoffelauflauf

8 bis 10 mittlere Bio-Frühjahrskartoffeln, ungeschält

150 bis 200 g Sahne (alternativ 100 bis 150 g Nussmilch)

1 TL Kurkuma, gemahlen

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

1 TL Bio-Ingwerpulver

½ TL Koriander, gemahlen

1 Prise Chilipulver oder schwarzer Pfeffer

1 Msp Muskat, gerieben (optional)

Tomatenscheiben, gehackte Petersilie und frische Kräuter zum Garnieren

Rezept für zwei Personen, die Zubereitungszeit beträgt etwa 45 Minuten.

Cynthia Bolen-Nieland.

Cynthia Bolen-Nieland.

Foto: Andrea Neumeister

Zubereitung

Für das Petersilienchutney alle Zutaten in einem Mixer pürieren. Mit frischen Basilikumblättern, Granatapfelkernen und mit gerösteten Mandelblättchen garnieren.

Um eine pikante Geschmacksnote zu bekommen, darf etwas mehr Ingwersaft nach Belieben hinzugefügt werden.

Für den Auflauf die Kartoffeln gründlich waschen und etwa 15 Minuten kochen, abgießen, pellen und in Scheiben schneiden. In einer gefetteten Auflaufform schichten. Die flüssigen Zutaten mit den Gewürzen verrühren und vorsichtig über die Kartoffelscheiben gießen. Im Backofen bei 200 Grad Celsius Ober-/Unterhitze 20 bis 30 Minuten backen. Mit Tomatenscheiben, frischen Kräutern wie Thymian, Rosmarin oder Basilikum und Petersilie garnieren.

Die Rezepte stammen aus dem Buch „Die köstliche Küche von Ayurveda“, Dr. Ernst Schrott, Cynthia Bolen (Goldmann-
Verlag, München)

Info

Zur Person

Cynthia Bolen-Nieland

ist Buchautorin und Fachfrau für Ernährungsheilkunde nach der Ayurveda Ganzheits- und Präventivmedizin. In Bremen hat sie zahlreiche wissenschaftliche Veranstaltungen und Vorträge organisiert. Für die Deutsch-Indische Gesellschaft Bremen koordiniert sie demnächst ein Programm mit Fachseminaren und Workshops zu Ayurveda Gesundheits- und Präventivmedizin sowie typgerechter Ernährung.

Info

Zur Sache

Die Kraft der Petersilie

In der europäischen Küche ist Petersilie als modernes Superfood längst bekannt und eines der meist verwendeten Kräuter. Ihre Heilwirkung ist vielfältig. Sie versorgt den Körper mit vitalisierenden Nährstoffen, regt die Verdauungssäfte an, reinigt den Verdauungstrakt, stärkt das Immunsystem, entgiftet, sorgt für Kraft, innere Ausgeglichenheit und Vitalität.

Nach heutigen wissenschaftlichen Forschungen basiert die belebende Wirkung von Petersilie auf dem hohen Vitamin-C-Gehalt sowie anderen Vitaminen und Mineralien. Aus diesem Grund sollte die Petersilie am besten frisch gegessen werden. Auch in der uralten klassischen, ayurvedischen Gesundheitsküche sagt man der Petersilie eine harmonisierende und belebende Wirkung nach. Wegen dieser Eigenschaften eignet sie sich bestens, um Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben.

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