Harmlose Substanz

Verdächtiger Brief bei der Linksfraktion: Entwarnung in der Friesenstraße

Bei der Linksfraktion ist am Freitag erneut ein verdächtiger Brief gefunden worden. Sein Inhalt: eine harmlose Substanz und ein Zettel mit rechtsextremistischen Äußerungen. Die Polizei sucht Zeugen.
31.01.2020, 16:48
Lesedauer: 1 Min
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Verdächtiger Brief bei der Linksfraktion: Entwarnung in der Friesenstraße
Von Vanessa Ranft

Erneut sind Bremer Polizei und Feuerwehr wegen eines verdächtigen Briefes im Einsatz gewesen. Wie die Polizei mitteilte, sei der Umschlag am Freitagnachmittag im Postkasten des Abgeordnetenbüros der Linksfraktion in der Friesenstraße aufgetaucht. Delaborierer stellten am Abend fest, dass es sich beim Inhalt der Briefsendung um eine "harmlose bzw. nicht gefährliche Substanz" handelte. Neben der Substanz befand sich zudem ein Zettel mit rechtsextremistischen Äußerungen.

Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter 0421/ 362 38 88 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

Während des Einsatzes war die Friesenstraße in der Östlichen Vorstadt zwischen Ziegenmarkt und Gleimstraße gesperrt. Inzwischen ist sie wieder freigegeben. Die Linien der BSAG waren von den Sperrungen nicht betroffen.

Erst am Montag hatten die Parteibüros der Linken und Grünen verdächtige Briefe erhalten. Zwei Tage darauf ging ebenfalls einer bei der FDP ein. In allen drei Fällen konnte die Polizei im Nachhinein Entwarnung geben.

++ Diese Meldung wurde um 19.26 Uhr aktualisiert. ++

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