Kommentar über Falschparker Ausweichen

In machen Vierteln gibt es zu wenig Parkplätze. Mit dem „Parknotruf“ können sich Privatleute gegen zugeparkte Flächen wehren. Besser wäre es, wenn weniger Parkplätze nötig wären, meint Pascal Faltermann.
18.02.2021, 19:52
Lesedauer: 1 Min
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Ausweichen
Von Pascal Faltermann

Diese Stresssituation kennt jeder Autofahrer. Stundenlang mit dem Fahrzeug Runden drehen, an zu engen Lücken scheitern, ewig nach einem Parkplatz suchen und dann doch vor einem Verbotsschild stehen bleiben. Der Parkraum ist knapp in Bremen, der Druck, einen Stellplatz zu finden, ist hoch. „Es ist nicht zu fassen, solche Automassen“, sang Herbert Grönemeyer schon Mitte der 80er-Jahre. Das alles führt fast zwangsläufig dazu, dass Autos verkehrswidrig abgestellt werden. In der Not wird leider wenig Rücksicht auf Besitzverhältnisse genommen.

Klar ist aber auch, dass sich Besitzer von privaten Parkplätzen zur Wehr setzen. Ihnen kommt die Abschlepp-App „Parknotruf“ gerade recht. Kein Risiko, keine Kosten und einfach zu bedienen. Wer sein Auto widerrechtlich auf einem Privatparkplatz abstellt, könnte künftig verstärkt abgeschleppt werden. Als Alternative bleibt in der Stadt also nur, auf ÖPNV oder Fahrrad auszuweichen. Wenn das immer mehr Menschen machen, sind Parkplatzmangel und Falschparker irgendwann kein Problem mehr.

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