Bremen auf Rang vier Verkehrsbehörde kritisiert Stau-Studie

Laut einer Studie liegt Bremen im Ranking der deutschen Stau-Städte auf Platz vier von 25. Den Grund dafür sieht Jens Tittmann, Sprecher von Verkehrssenator Joachim Lohse, nicht in der bremischen Verkehrspolitik.
07.06.2019, 21:08
Lesedauer: 2 Min
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Verkehrsbehörde kritisiert Stau-Studie
Von Justus Randt

Bremen bundesweit auf Rang vier der Stau-Studie? „Das hat nichts mit bremischer Verkehrspolitik zu tun“, stellt Jens Tittmann, Sprecher von Verkehrssenator Joachim Lohse (Grüne), klar. Verglichen mit ungehindert fließendem Verkehr dauerten im Jahr 2018 Autofahrten hier 30 Prozent länger. Damit landete Bremen, wie berichtet, im Ranking des Navigationsgeräte- und Softwareherstellers Tom-Tom hinter Hamburg (33 Prozent), Berlin (31) und Nürnberg (30).

Dass Bremen im Vergleich zum Vorjahr in der Wertung deutlich abgerutscht war und weltweit den 106. Rang belegt, ist laut Tittmann vor allem auf die vielen Autobahnbaustellen zurückzuführen. Auf der A 1 beispielsweise seien 2018 gut 6988 Staustunden zusammengekommen, im Jahr zuvor seien es 3025 gewesen.

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„Da ist vor allem in Niedersachsen unheimlich viel gemacht worden – und wir hatten die Staus, weil die Leute auf bremischem Grund standen“, sagt er. Und: „Man weiß nicht, ob die in Stuttgart den externen Autobahnring auch mit eingerechnet haben. Das führt zu einer Schieflage, was den Stauindex anbelangt.“ Die A 1 führe nun mal über Stadtgebiet. Unfälle und Staus auf der Autobahn hätten zudem unmittelbare Auswirkungen auf den innerstädtischen Verkehr.

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