Ende der Badesaison Verregneter Sommer lässt Bremer Gewässer aufatmen

Bremen. Ein besonders großes Bedürfnis in diesem Sommer, dem Badesee einen Besuch abzustatten, hatten angesichts des Wetters wohl nur wenige Menschen. Profitiert von den kühlen Temperaturen haben dagegen die Bremer Gewässer.
16.09.2011, 17:03
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Bremen. Ein besonders großes Bedürfnis in diesem Sommer, dem Badesee einen Besuch abzustatten, hatten angesichts des Wetters wohl nur wenige Bremer. „Leider haben die Temperaturen in diesem Sommer nicht zum Baden eingeladen“, sagt auch Bremens Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne). Gewinner dieses Sommers gibt es aber trotzdem. Nämlich die Bremer Gewässer.

„Die niedrigen Temperaturen haben die Gewässer regelrecht aufatmen lassen. Es sind weder Blaualgenbelastungen noch Fischsterben durch Sauerstoffmangel aufgetreten“, erklärt Bremens Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne). Sogenannte Zerkarien, mikroskopisch kleine Larven von Saugwürmern, wurden nicht gefunden und auch die EHEC-Untersuchungen waren negativ.

Damit die gute Wasserqualität bestehen bleibt,  bitten Umweltressort und Gesundheitsamt die Bürger darum, auf das Füttern von Tieren zu verzichten und auch Nahrungsreste wieder mit nach Hause zu nehmen. Besonders Enten und andere Wasservögel würden den Gewässern nach Angaben des Umweltsenats oft schwer zu schaffen machen. (tip)

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