Rassismus in Bremer LGBTIQ-Community

"Es geht um Empathie, die verloren gegangen ist"

Sogar dort, wo man für Offenheit und Toleranz steht, gibt es Rassismus, sagt ein Betroffener. Im Videointerview berichtet Ali Naki Tutar von seinen Erfahrungen.
03.08.2020, 05:02
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Von Kim Torster
"Es geht um Empathie, die verloren gegangen ist"

Ali Naki Tutar ist Mitarbeiter im Rat & Tat-Zentrum für queeres Leben in Bremen.

WESER-KURIER

Ali Naki Tutar ist Mitarbeiter im Bremer Rat & Tat-Zentrum für queeres Leben. Dort engagiert er sich unter anderem in der Gruppe "Queera Spora", eine Selbstorganisation von queeren BIPOC – das steht für "Black, Indigenous, and People of Color", also Schwarze, indigene und generell nicht-weiße Menschen.

Auch innerhalb der LGBTIQ-Community in Bremen gibt es immer wieder Rassismus, sagt Tutar. Er selbst ist ein schwuler Mann mit kurdischen Wurzeln. Als er begonnen habe, sich in der Bremer LGBTIQ-Community zu engagieren, sei er davon ausgegangen, dass sein Stammbaum keine Rolle spielen würde. Aber er hat andere Erfahrungen gemacht, sagt er.

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