SAV-Karateka zeigt sich beim World-Cup in Lissabon in glänzender Verfassung Vize-Titel für Andreas Bretthauer

Vegesack. Mit der Silbermedaille ist Andreas Bretthauer vom Goju-Ryu-Karate-World-Cup in Cascais bei Lissabon zurückgekehrt. Mehr als 1000 Karatekas aus 46 Nationen kämpften in Portugal um die Podestplätze, darunter auch 40 Athleten des Deutschen Karate Verbandes (DKV).
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Vize-Titel für Andreas Bretthauer
Von Tobias Dohr

Vegesack. Mit der Silbermedaille ist Andreas Bretthauer vom Goju-Ryu-Karate-World-Cup in Cascais bei Lissabon zurückgekehrt. Mehr als 1000 Karatekas aus 46 Nationen kämpften in Portugal um die Podestplätze, darunter auch 40 Athleten des Deutschen Karate Verbandes (DKV).

Bretthauer startete am Vormittag des ersten Wettkampftages in der Disziplin Kata-Masters 46+. Kata ist ein Formenkampf ohne direkten Gegnerkontakt. Als zweifacher Bronzemedaillengewinner der vorangegangenen beiden Europacups in der Masterklasse 35+ wollte der Karateka von der SG Aumund-Vegesack natürlich auch in der hier neu eingeführten Altersklasse 46+ eine Medaille erringen.

In jeder Runde musste eine neue Goju-Ryu-Kata gezeigt werden. 'Die unbekannte außereuropäische und zum Teil neue europäische Konkurrenz machte die Wahl der jeweils richtigen Kata zu einer ungewissen und spannenden Angelegenheit', berichtete SAV-Abteilungsleiter Andreas Seiler. Doch Bretthauer marschierte mit jeweils 5:0-Kampfrichterstimmen souverän ins Halbfinale. Dort traf er auf einen Südafrikaner, der zuvor den amtierenden Vize-Europacupsieger 35+ ausgeschaltet hatte. Sowohl der Südafrikaner als auch Bretthauer zeigten jeweils die zweithöchste Goju-Ryu-Kata namens 'Kururunfa' (Knochenbrecher). Aufgrund der besseren Dynamik gewann der SAV-Karateka knapp, aber verdient mit 3:2 und stand somit als erster Deutscher im Finale.

Dort ging es schließlich gegen einen fünf Jahre jüngeren Athleten aus Italien. 'Beide Finalisten waren eindeutig die besten ihres Pools', sagte Seiler. Obwohl Bretthauer sich gegenüber den Vorrunden nochmals steigerte und die höchste Goju-Ryu-Kata namens 'Suparimpei' (108 Schritte) vorführte, entschieden sich die Kampfrichter am Ende für den Italiener. 'Schade, aber die Freude über den großartigen Erfolg war dadurch nicht beeinträchtigt', zog Seiler ein zufriedenes Fazit.

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