Volontäre gesucht Volontariat beim WESER-KURIER: Neues Ausbildungsprogramm in Bremen

24 Monate, um mitten in Bremen das journalistische Handwerk zu lernen: Der WESER-KURIER bildet auch in diesem Jahr angehende Medienmacher aus. Ab sofort kann man sich für das Volontariat bewerben.
17.01.2018, 08:00
Lesedauer: 3 Min
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Die Scheinwerfer verbreiten Wärme im Aufnahmestudio. Die weiße Leinwand, auf die sie gerichtet sind, verstärkt das Licht. In der Mitte der weißen Fläche sitzt WESER-KURIER-Volontär Nico Schnurr und richtet das Mikrofon, das an seinem Pullover klemmt. „Sitze ich so richtig?“, fragt er und sieht hinter die Kamera, die auf ihn gerichtet ist. Christian Walter, Videojournalist beim WESER-KURIER, schaut durch das Kameraobjektiv. „Perfekt. Nur nicht direkt in die Kamera gucken“, sagt er und setzt seine Kopfhörer auf, um den Ton noch ein letztes Mal zu überprüfen. Er drückt einen Schalter, eine rote Lampe leuchtet auf. „Kann losgehen“, sagt er.

Einen Tag lang steht die Videoproduktion des WESER-KURIER ganz im Zeichen des journalistischen Nachwuchses: Im Film sprechen Volontäre, Redakteure und Chefredakteur Moritz Döbler über das neue Programm der Volontärsausbildung. So will der Verlag den besten journalistischen Nachwuchs an die Weser holen.

Pro Jahr bietet der WESER-KURIER sechs Volontariatsplätze an. Somit sind während der 24-monatigen Ausbildung permanent zwölf Volontäre für den WESER-KURIER im Einsatz.

Das Stellenangebot finden Sie hier, weitere Informationen zur Bewerbungsfrist und Kontaktdaten hier.

Neue Ausbildungsstationen

Schon seit vielen Jahren lernen die Volontäre in der zweijährigen Ausbildung beim WESER-KURIER das journalistische Handwerk. Dabei werden sie in den Kernressorts der Zeitung wie der Lokalredaktion, Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport genauso eingesetzt wie in den Regionalressorts bei der Wümme-Zeitung, der Norddeutschen und dem Osterholzer Kreisblatt. Ergänzend dazu verbringen sie zwei Monate ihrer Ausbildung in der Online-Redaktion. Seit 2017 gibt es zwei weitere Stationen: Am sogenannten Desk lernen die angehenden Journalisten das Blattmachen, also die Gestaltung der Zeitungsseiten. In der Sonderthemenredaktion arbeiten sie außerdem an den unterschiedlichen Sonderheften der Mediengruppe mit.

Neben diesen internen Ressorts der WESER-KURIER Mediengruppe verbringen die Volontäre jeweils einen Monat an der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und in der DuMont-Hauptstadtredaktion in Berlin. Nico Schnurr, Volontär im zweiten Ausbildungsjahr, war im Sommer 2017 in Hamburg. „Der Monat geht wahnsinnig schnell vorbei“, sagt er beim Videodreh. Bei den erfahrenen Dozenten in Hamburg habe er für all das eine theoretische Grundlage erhalten, was er auch im Volontariat praktisch erlebe. Das sei eine gute Ergänzung zur Ausbildung im Pressehaus. Das sagt auch Volontärin Lisa-Maria Röhling über den Monat bei DuMont in Berlin. Sie war zur Bundestagswahl in der Hauptstadtredaktion. „Es war eine sehr anstrengende und sehr lehrreiche Zeit“, sagt sie. Besonders, weil sie Berlin als politisches Zentrum noch einmal ganz anders erlebt habe.

Diese Mischung aus Praxis und guter Ausbildung mache das Volontariat beim WESER-KURIER so besonders, sagt Chefredakteur Moritz Döbler. „In Zeiten des Medienwandels können wir nur dann Erfolg haben, wenn wir kreative, engagierte, intelligente Menschen an uns binden.“ Was Bewerber mitbringen sollten, um einen Volontariatsplatz beim WESER-KURIER zu bekommen? „Sie müssen neugierig und offen sein, für den Beruf des Journalisten brennen und etwas erreichen wollen“, sagt Döbler.

Überdurchschnittliche Berufschancen

Nach dem Volontariat bleiben viele Nachwuchsjournalisten beim WESER-KURIER: Die Berufschancen sind überdurchschnittlich, mehr als drei Viertel der Absolventen sind in den vergangenen Jahren als Redakteurinnen und Redakteure übernommen worden. Stefan Lakeband, Volontär von 2013 bis 2015, ist inzwischen Redakteur im Wirtschaftsressort. Wirtschaftsthemen haben ihn schon in seinem Studium interessiert, sagt er. Neben seiner Redakteurstätigkeit betreut er außerdem das Magazin „Die Wirtschaft“, das monatlich erscheint. Katrin Aldenhoff, Lokalredakteurin, war von 2013 bis 2015 Volontärin. „Das Volontariat beim WESER-KURIER ist eine spannende Zeit“, sagt sie. Sie reiste in der Ausbildung mit der Fotografin China Hopson nach Griechenland, um eine Multimedia-Reportage über die Krise im Land zu produzieren. „Damals war das etwas Besonderes für Volontäre“, sagt sie. Seit diesem Jahr ist ein eigenständiges Projekt fest im Ausbildungsplan verankert. Jeder Volontär bekommt dafür zwei Wochen zur eigenen Verfügung, um eine Reportage über ein Thema seiner Wahl umzusetzen.

Maren Beneke ist seit 2017 für die Ausbildung der Nachwuchskräfte zuständig. „Ich bin stolz auf unser neues Volontariatsprogramm, weil ich es so gestalten konnte, wie ich es selbst gerne absolviert hätte: komplett ausgerichtet an den Herausforderungen, die heute und morgen an Nachwuchsjournalisten gestellt werden “, sagt die stellvertretende Leiterin des Lokalressorts, die selbst Volontärin beim WESER-KURIER war.

Videojournalist Walter nickt und schaltet die Kamera aus. Die rote Lampe erlischt. Die Aufnahmen sind im Kasten. (wk)

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