Früher und heute

Von Abba bis Beyoncé: Die Gästebuch-Einträge der Stadthalle Bremen

In Bremens Stadthalle, wie sie immer noch von vielen Bremern genannt wird, sind schon viele große Stars aufgetreten. Wir zeigen Ihnen eine Auswahl der Einträge.
24.04.2018, 13:11
Lesedauer: 7 Min
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Von Abba bis Beyoncé: Die Gästebuch-Einträge der Stadthalle Bremen
Von Sarah Haferkamp
Von Abba bis Beyoncé: Die Gästebuch-Einträge der Stadthalle Bremen

1980: Die Stadthalle Bremen, noch ohne angebautes Kongresszentrum.

Klaus Sander

Die Stadthalle Bremen oder ÖVB-Arena - wie sie heute heißt, ist Bremens größte Veranstaltungshalle. 1964 eingeweiht bietet sie bis heute unterschiedlichen Veranstaltungen eine Heimat. Die Sixdays finden dort genauso statt, wie zahlreiche Konzerte, Shows oder Messen.

Und so unterschiedlich das Programm auch über die Jahre war, so verschieden waren auch die Künstler, die dort aufgetreten sind: Von den Rolling Stones, die 1967 erstmals nach Bremen kamen, über Johnny Cash, Queen, Abba und Udo Lindenberg bis hin zu Britney Spears oder Destiny's Child mit Sängerin Beyoncé. In Bremens Stadthalle, wie sie immer noch von vielen Bremern liebevoll genannt wird, sind schon viele große Stars aufgetreten. Und die haben sich auch in den Gästebücher verewigt. Dabei sind über die Jahre viele außergewöhnliche Einträge entstanden, die wir in unserer Bildergalerie zeigen.

In den 90er-Jahren war David Copperfield der erfolgreichste Magier weltweit. Vom 8. bis zum 10. Dezember 1998 verzauberte der Künstler die Bremer. Sein Gästebucheintrag sieht eher schlicht aus.

In den 90er-Jahren war David Copperfield der erfolgreichste Magier weltweit. Vom 8. bis zum 10. Dezember 1998 verzauberte der Künstler die Bremer. Sein Gästebucheintrag sieht eher schlicht aus.

Der WESER-KURIER fragte sich damals jedoch "Wo blieben nur die 13 Menschen?".

Der WESER-KURIER fragte sich damals jedoch "Wo blieben nur die 13 Menschen?".

Da ist Liebe in der Luft: 2014 traten der Indie-Musiker Casper und Deutsch-Punker Broilers in derselben Woche in der Halle 7 auf. In ihren Gästebucheinträgen zeigten sie ihre gegenseitige Zuneigung mit jeder Menge gezeichneter Herzen.

Da ist Liebe in der Luft: 2014 traten der Indie-Musiker Casper und Deutsch-Punker Broilers in derselben Woche in der Halle 7 auf. In ihren Gästebucheinträgen zeigten sie ihre gegenseitige Zuneigung mit jeder Menge gezeichneter Herzen.

"Thanks for a good night in Bremen" (Danke, für einen guten Abend in Bremen), schrieb Country-Ikone Johnny Cash 1980 ins Gästebuch der Stadthalle.

"Thanks for a good night in Bremen" (Danke, für einen guten Abend in Bremen), schrieb Country-Ikone Johnny Cash 1980 ins Gästebuch der Stadthalle.

Der WESER-KURIER schrieb damals über Cashs Besuch in der Hansestadt: "Wenn man ihn nicht gerade auf der Bühne trifft, wirkt der Sänger und Musiker müde und abgespannt, Fragen beantwortet er, indem er die passende Antwort sonor herunterbetet".

Der WESER-KURIER schrieb damals über Cashs Besuch in der Hansestadt: "Wenn man ihn nicht gerade auf der Bühne trifft, wirkt der Sänger und Musiker müde und abgespannt, Fragen beantwortet er, indem er die passende Antwort sonor herunterbetet".

Foto: WESER-KURIER
Garniert mit einem Smiley: Popsängerin Britney Spears war im Oktober 2000 in Bremen zu Gast. Während des Freimarkts im Jahr 2000 gab sie ein Konzert. Die einstige "Queen of Pop" lies ihre norddeutschen Fans jedoch lange warten. Und weil es wegen des parallel stattfindenden Freimarkts Probleme mit dem Einlass gab, waren viele Fans sauer. Sie verpassten nämlich die Vorgruppe und das war niemand geringeres als Aaron Carter, Bruder des damals groß gefeierten Backstreet-Boys-Sängers Nick Carter.

Garniert mit einem Smiley: Popsängerin Britney Spears war im Oktober 2000 in Bremen zu Gast. Während des Freimarkts im Jahr 2000 gab sie ein Konzert. Die einstige "Queen of Pop" lies ihre norddeutschen Fans jedoch lange warten. Und weil es wegen des parallel stattfindenden Freimarkts Probleme mit dem Einlass gab, waren viele Fans sauer. Sie verpassten nämlich die Vorgruppe und das war niemand geringeres als Aaron Carter, Bruder des damals groß gefeierten Backstreet-Boys-Sängers Nick Carter.

So berichtete der WESER-KURIER damals über Spears' Auftritt in Bremen.

So berichtete der WESER-KURIER damals über Spears' Auftritt in Bremen.

Foto: WESER-KURIER
Ein Gröpelinger Jung, der weltberühmt wurde: Als James Last sich im April 2015 im das Gästebuch der Halle 7 verewigte, war bereits klar, dass das sein letzter Eintrag sein würde. Der Musiker war in dem Jahr auf Abschiedstour. Zwei Monate später verstarb der gebürtige Bremer, der vor allem in den 1970er-Jahren durch seinen "Happy Sound" berühmt wurde.

Ein Gröpelinger Jung, der weltberühmt wurde: Als James Last sich im April 2015 im das Gästebuch der Halle 7 verewigte, war bereits klar, dass das sein letzter Eintrag sein würde. Der Musiker war in dem Jahr auf Abschiedstour. Zwei Monate später verstarb der gebürtige Bremer, der vor allem in den 1970er-Jahren durch seinen "Happy Sound" berühmt wurde.

1979 ging für viele Musikfans in Bremen ein Traum in Erfüllung. Die schwedische Popgruppe Abba kam Ende Oktober für ein Gastspiel nach Bremen. "Der Sound war für Stadthallenverhältnisse erträglich und einigermaßen differenziert, so daß man der guten Begleitgruppe und dem Backingchor, die dem manchmal etwas dünn wirkenden Abba-Gesang die nötige Fülle gaben, bescheinigen kann daß sie ihre Aufgabe hervorragend wahrgenommen haben", hieß es damals in der Konzert-Kritik im WESER-KURIER. Für die Fans wird dieses Erlebnis sicher einmalig gewesen sein. Und die Erinnerung an den Bremen-Auftritt lebt im Gästebuch der Stadthalle weiter.

1979 ging für viele Musikfans in Bremen ein Traum in Erfüllung. Die schwedische Popgruppe Abba kam Ende Oktober für ein Gastspiel nach Bremen. "Der Sound war für Stadthallenverhältnisse erträglich und einigermaßen differenziert, so daß man der guten Begleitgruppe und dem Backingchor, die dem manchmal etwas dünn wirkenden Abba-Gesang die nötige Fülle gaben, bescheinigen kann daß sie ihre Aufgabe hervorragend wahrgenommen haben", hieß es damals in der Konzert-Kritik im WESER-KURIER. Für die Fans wird dieses Erlebnis sicher einmalig gewesen sein. Und die Erinnerung an den Bremen-Auftritt lebt im Gästebuch der Stadthalle weiter.

Mit einer Zeichnung haben sich die Beginner 2017 verewigt.

Mit einer Zeichnung haben sich die Beginner 2017 verewigt.

Am 29. März 1967 gastierten die „Rolling Stones“ in der Bremer Stadthalle. Der Auftritt von Mick Jagger und Co. riss damals jedoch niemanden vom Hocker. Denn Tage zuvor artete ein Auftritt der Stones auf der Berliner Waldbühne aus. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei. Das Sicherheitspersonal in Bremen agierte entsprechend streng.

Am 29. März 1967 gastierten die „Rolling Stones“ in der Bremer Stadthalle. Der Auftritt von Mick Jagger und Co. riss damals jedoch niemanden vom Hocker. Denn Tage zuvor artete ein Auftritt der Stones auf der Berliner Waldbühne aus. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei. Das Sicherheitspersonal in Bremen agierte entsprechend streng.

Zwischenfälle gab es in Bremen keine. Weitere Hintergründe und Fotos zum Konzert lesen Sie hier.

Zwischenfälle gab es in Bremen keine. Weitere Hintergründe und Fotos zum Konzert lesen Sie hier.

Foto: WESER-KURIER
"I'm back home, Yeah!!", schrieb Ross Antony 2002 als Mitglied der Casting-Band "Bro'Sis" in das Gästebuch. Und Kollegin Hila Bronstein ergänzte, "Ross' Stadt ist auch unsere Stadt". Wohl eine Anspielung darauf, dass Ross Antony 2001 eine Zeit lang in Bremen lebte. Der Sänger, der heute in der Schlagerszene bekannt ist, spielte damals im Musical Hair, das in Bremen aufgeführt wurde, eine Hauptrolle.

"I'm back home, Yeah!!", schrieb Ross Antony 2002 als Mitglied der Casting-Band "Bro'Sis" in das Gästebuch. Und Kollegin Hila Bronstein ergänzte, "Ross' Stadt ist auch unsere Stadt". Wohl eine Anspielung darauf, dass Ross Antony 2001 eine Zeit lang in Bremen lebte. Der Sänger, der heute in der Schlagerszene bekannt ist, spielte damals im Musical Hair, das in Bremen aufgeführt wurde, eine Hauptrolle.

Wie kein anderer Musiker hat Bob Dylan auf die Pop-Kultur seit den 1960er-Jahren Einfluss genommen. Zahlreiche seiner Lieder sind erst durch die Aufnahmen anderer Musiker populär geworden: So beispielsweise "Mr. Tambourine Man" von den Byrds, "All Along the Watchtower" in der Version von Jimi Hendrix sowie "Knockin’ on Heaven’s Door" von Guns n’ Roses. In Bremen war Dylan zuletzt am 14. Juni 1998 zu Gast.

Wie kein anderer Musiker hat Bob Dylan auf die Pop-Kultur seit den 1960er-Jahren Einfluss genommen. Zahlreiche seiner Lieder sind erst durch die Aufnahmen anderer Musiker populär geworden: So beispielsweise "Mr. Tambourine Man" von den Byrds, "All Along the Watchtower" in der Version von Jimi Hendrix sowie "Knockin’ on Heaven’s Door" von Guns n’ Roses. In Bremen war Dylan zuletzt am 14. Juni 1998 zu Gast.

Der WESER-KURIER berichtete damals durchweg positiv über den Auftritt in der Stadthalle.

Der WESER-KURIER berichtete damals durchweg positiv über den Auftritt in der Stadthalle.

Foto: WESER-KURIER
Mit einer Textzeile aus ihrem Lied "Indianer" hat sich Nena nebst Band Anfang der verewigt. Am 29. März spielte Nena gemeinsam mit unter anderem Markus, Hubert Kah und Relax einen "Neue Deutsche Welle"-Abend in Bremen. Der Sound soll miserabel gewesen sein. So hieß es im WESER-KURIER: "Die akustischen Qualitäten der Stadthalle IV an dieser Stelle noch einmal zu würdigen, hieße Eulen nach Athen tragen. Wie aus gewöhnlich gutunterrichteten Kreisen verlautete, wurde durchweg in deutscher Sprache gesungen".

Mit einer Textzeile aus ihrem Lied "Indianer" hat sich Nena nebst Band Anfang der verewigt. Am 29. März spielte Nena gemeinsam mit unter anderem Markus, Hubert Kah und Relax einen "Neue Deutsche Welle"-Abend in Bremen. Der Sound soll miserabel gewesen sein. So hieß es im WESER-KURIER: "Die akustischen Qualitäten der Stadthalle IV an dieser Stelle noch einmal zu würdigen, hieße Eulen nach Athen tragen. Wie aus gewöhnlich gutunterrichteten Kreisen verlautete, wurde durchweg in deutscher Sprache gesungen".

So berichtete der WESER-KURIER damals.

So berichtete der WESER-KURIER damals.

Foto: WESER-KURIER
Einen humorvollen Seitenhieb erhielt Tim Bendzko von Comedian Luke Mockridge. Die Anmerkungen "Eine Maschine" und "Keine Maschine" spielen auf den Bendzko-Hit "Keine Maschine" an. Daneben setzte Mockridge noch den Hinweis "#Soldout!".

Einen humorvollen Seitenhieb erhielt Tim Bendzko von Comedian Luke Mockridge. Die Anmerkungen "Eine Maschine" und "Keine Maschine" spielen auf den Bendzko-Hit "Keine Maschine" an. Daneben setzte Mockridge noch den Hinweis "#Soldout!".

"Ich danke Euch von Herzen", schrieb "Der Graf" von der Band "Unheilig" in seinem letzten Eintrag im Gästebuch. 2015 beendete er seine musikalische Karriere, demnach war der Auftritt am 30. Mai 2015 sein letzter in Bremen. Eine Kritik und Fotos des Abends gibt es hier.

"Ich danke Euch von Herzen", schrieb "Der Graf" von der Band "Unheilig" in seinem letzten Eintrag im Gästebuch. 2015 beendete er seine musikalische Karriere, demnach war der Auftritt am 30. Mai 2015 sein letzter in Bremen. Eine Kritik und Fotos des Abends gibt es hier.

Na, hätten Sie den jungen Mann dort links erkannt? Udo Lindenberg war schon häufig in der Bremer Stadthalle zu Gast. Zum Beispiel am 27. April 1988.

Na, hätten Sie den jungen Mann dort links erkannt? Udo Lindenberg war schon häufig in der Bremer Stadthalle zu Gast. Zum Beispiel am 27. April 1988.

Knapp 30 Jahre später hat Udo sich auch als Maler einen Namen gemacht und sich mit einer seiner Zeichnungen verewigt.

Knapp 30 Jahre später hat Udo sich auch als Maler einen Namen gemacht und sich mit einer seiner Zeichnungen verewigt.

Für diese fünf Unterschriften hätten 1999 viele Mädchen wahrscheinlich alles gegeben. Mehrere Tage campierten Fans vor der Stadthalle und dem Park-Hotel, um ihre Idole zu treffen.

Für diese fünf Unterschriften hätten 1999 viele Mädchen wahrscheinlich alles gegeben. Mehrere Tage campierten Fans vor der Stadthalle und dem Park-Hotel, um ihre Idole zu treffen.

10.500 Fans kamen am 21. Juli 1999 in die Stadthalle, um die Backstreet Boys zu sehen.

10.500 Fans kamen am 21. Juli 1999 in die Stadthalle, um die Backstreet Boys zu sehen.

Der WESER-KURIER berichtete seinerzeit auch über die vielen Fans, die schon Tage zuvor auf das Eintreffen der Band warteten.

Der WESER-KURIER berichtete seinerzeit auch über die vielen Fans, die schon Tage zuvor auf das Eintreffen der Band warteten.

Puppenspieler Sascha Grammel zeichnete seine berühmte Figur Josie in das Gästebuch.

Puppenspieler Sascha Grammel zeichnete seine berühmte Figur Josie in das Gästebuch.

"Endlich Zuhause". Die gebürtige Delmenhorsterin Sarah Connor freute sich sichtlich über ihre Heimspiel in Bremen und brachte diese Freude ihn ihrem Gästebuch-Eintrag zum Ausdruck.

"Endlich Zuhause". Die gebürtige Delmenhorsterin Sarah Connor freute sich sichtlich über ihre Heimspiel in Bremen und brachte diese Freude ihn ihrem Gästebuch-Eintrag zum Ausdruck.

Im November 1978 begeisterte Carlos Santana samt Band die Bremer mit einem Konzert in der Stadthalle. "Die Musik von Santana 78 steht derjenigen früherer Bands wahrlich in nichts nach. Die Perkussionisten und ein Schlagzeuger sorgen für einen ungemein dichten, mit Akzentverschiebungen und Gegenrhythmen reich durchsetzten Teppich", hieß es damals in der Konzert-Kritik des WESER-KURIER.

Im November 1978 begeisterte Carlos Santana samt Band die Bremer mit einem Konzert in der Stadthalle. "Die Musik von Santana 78 steht derjenigen früherer Bands wahrlich in nichts nach. Die Perkussionisten und ein Schlagzeuger sorgen für einen ungemein dichten, mit Akzentverschiebungen und Gegenrhythmen reich durchsetzten Teppich", hieß es damals in der Konzert-Kritik des WESER-KURIER.

Hach, bei diesen Zeilen geht einem doch das Herz auf. "Das ist mein erster Auftritt in einer so großen Halle. Dankeschön!", schrieb Jeanette Biedermann 1999 ins Gästebuch. Die Sängerin und Schauspielerin feierte Ende der 90er-Jahre Erfolge als Musikerin und spielte in mehr als tausend Folgen der Seifenoper "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" die Rolle der Marie Balzer.

Hach, bei diesen Zeilen geht einem doch das Herz auf. "Das ist mein erster Auftritt in einer so großen Halle. Dankeschön!", schrieb Jeanette Biedermann 1999 ins Gästebuch. Die Sängerin und Schauspielerin feierte Ende der 90er-Jahre Erfolge als Musikerin und spielte in mehr als tausend Folgen der Seifenoper "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" die Rolle der Marie Balzer.

Manchmal geht es auch etwas schief. Dieter "Thoams" Kuhn nimmt es mit Humor.

Manchmal geht es auch etwas schief. Dieter "Thoams" Kuhn nimmt es mit Humor.

Auch Linkin Park spielten schon ein Konzert in der ÖVB-Arena. Die Show im November 2014 war schnell ausverkauft, die ÖVB-Arena rappelvoll.

Auch Linkin Park spielten schon ein Konzert in der ÖVB-Arena. Die Show im November 2014 war schnell ausverkauft, die ÖVB-Arena rappelvoll.

Fotos des umjubelten Linkin-Park-Auftritts gibt es hier zu sehen.

Fotos des umjubelten Linkin-Park-Auftritts gibt es hier zu sehen.

Foto: Tim Alex / emsn.de
Immer mal wieder ist die Stadthalle Bremen auch ein Ort für politische Veranstaltungen gewesen. Warum CSU-Politiker Franz Josef Strauß im September 1979 ausgerechnet den Bremer den Bergmannsgruß "Ein herzliches Glückauf" hinterließ, ist nicht überliefert.

Immer mal wieder ist die Stadthalle Bremen auch ein Ort für politische Veranstaltungen gewesen. Warum CSU-Politiker Franz Josef Strauß im September 1979 ausgerechnet den Bremer den Bergmannsgruß "Ein herzliches Glückauf" hinterließ, ist nicht überliefert.

Einen besonders kreativen Eintrag haben die Donots hinterlassen. Sie traten 2015 im Rahmen des Bundesvision Song Contest in der ÖVB-Arena auf.

Einen besonders kreativen Eintrag haben die Donots hinterlassen. Sie traten 2015 im Rahmen des Bundesvision Song Contest in der ÖVB-Arena auf.

Zum ersten Mal kamen Queen im Januar 1979 nach Bremen. Sehnlichst erwartet von den 3000 Fans spielte die Band um Freddie Mercury einen Auftritt, der beim Kritiker des WESER-KURIER wenig Begeisterung auslösen konnte.

Zum ersten Mal kamen Queen im Januar 1979 nach Bremen. Sehnlichst erwartet von den 3000 Fans spielte die Band um Freddie Mercury einen Auftritt, der beim Kritiker des WESER-KURIER wenig Begeisterung auslösen konnte.

So hieß es damals im WESER-KURIER: "Glitter-Narzismus nach außen, eine Stimme, der hörbar der letzte Studio-Schliff, den man von der Schallplatte her gewohnt ist, fehlte: doch der "Queen"-Sänger überzeugte durch seine Kondition. Während des genau zwei Stunden dauernden Konzertes gönnte er sich nur eine knappe Pause von wenigen Minuten, in denen "Queen" als Trio musizierte. Das Trio um Freddie Mercury präsentierte sich bedauererlicherweise steril und emotionslos, was in den wenigen kurzen Soli mit technischen Tricks wohl überspielt werden sollte".

So hieß es damals im WESER-KURIER: "Glitter-Narzismus nach außen, eine Stimme, der hörbar der letzte Studio-Schliff, den man von der Schallplatte her gewohnt ist, fehlte: doch der "Queen"-Sänger überzeugte durch seine Kondition. Während des genau zwei Stunden dauernden Konzertes gönnte er sich nur eine knappe Pause von wenigen Minuten, in denen "Queen" als Trio musizierte. Das Trio um Freddie Mercury präsentierte sich bedauererlicherweise steril und emotionslos, was in den wenigen kurzen Soli mit technischen Tricks wohl überspielt werden sollte".

Als Destiny's Child 2002 in der ÖVB-Arena spielten, hinterließen sie im Gästebuch der Stadthalle nicht mehr als ihre Signaturen. Für den Rezensenten unserer Zeitung war es jedoch "Eine perfekte Show, alle Hits und eine äußerst attraktive amerikanische Soul-Ladies-Troika, die zu überzeugen wusste".
Als Destiny's Child 2002 in der ÖVB-Arena spielten, hinterließen sie im Gästebuch der Stadthalle nicht mehr als ihre Signaturen. Für den Rezensenten unserer Zeitung war es jedoch "Eine perfekte Show, alle Hits und eine äußerst attraktive amerikanische Soul-Ladies-Troika, die zu überzeugen wusste".

Viel mehr noch hatte er den richtigen Riecher. So hieß es weiter: "Destiny's Child scheint in vielen Momenten nur noch das Vehikel zu sein, um Beyoncé's Solokarriere in die richtigen Bahnen zu lenken". Und so sollte es schließlich kommen. 2005 trennte sich das Trio. Beyoncé zählt heutzutage zu den größten Popstars weltweit.

Viel mehr noch hatte er den richtigen Riecher. So hieß es weiter: "Destiny's Child scheint in vielen Momenten nur noch das Vehikel zu sein, um Beyoncé's Solokarriere in die richtigen Bahnen zu lenken". Und so sollte es schließlich kommen. 2005 trennte sich das Trio. Beyoncé zählt heutzutage zu den größten Popstars weltweit.

Schmeichelnde Worte hatten 1976 Peter Frankenfeld und seine Frau Lonny Kellner für die Stadthalle übrig: "Hier hat's mir von allen Stadthallen bisher am besten gefallen", schrieb der Entertainer und Schauspieler.

Schmeichelnde Worte hatten 1976 Peter Frankenfeld und seine Frau Lonny Kellner für die Stadthalle übrig: "Hier hat's mir von allen Stadthallen bisher am besten gefallen", schrieb der Entertainer und Schauspieler.

Was war denn da los? "War Hammer wie immer! Nur die Dusche stinkt wie Plumpsklo", mit diesen Worten verewigte sich Comedian Kaya Yanar nach seinem Autritt im Jahr 2016.

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Eine besondere Ehre: Anlässlich seiner Pensionierung hat sich auch der langjährige Stadthallen-Sprecher Matthias Höllings im Gästebuch verewigt.

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