Französische Ruhrbesetzung Zwischen "Ruhrkampf" und "Ruhrschwindlern"

Als "Ruhrkampf" hat der passive Widerstand gegen die Besetzung des Ruhrgebiets Geschichte gemacht: Vor 100 Jahren, am 11. Januar 1923 marschierten Franzosen und Belgier ein – mit Folgen auch in Bremen.
08.01.2023, 15:11
Lesedauer: 6 Min
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Von Frank Hethey

Mit bangen Erwartungen blickten wohl die meisten Deutschen in den ersten Januartagen 1923 nach Frankreich. Wenige Tage zuvor hatte die alliierte Reparationskommission in Paris konstatiert, Deutschland sei mit seinen Kriegsentschädigungen aus eigener Schuld im Rückstand. Statt 100.000 Telegrafenmasten seien nur 65.000 geliefert worden. Einen Verzug stellte Frankreich bald darauf auch bei den Kohlelieferungen fest. Die nüchterne Bilanz ließ nichts Gutes erahnen: Kurz nach dem Jahreswechsel mehrten sich in der Presse die Warnungen vor einer Besetzung des Ruhrgebiets – zusätzlich zum schon besetzten Rheinland. 

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