Gesundheitsfachkräfte

Vorreiter-Projekt in Grundschulen

Seit August gibt es an zwölf Bremer Grundschulen Gesundheitsfachkräfte – sie sollen bei Kindern und Eltern Wissen über Gesundheit und gesundes Verhalten stärken, Erkrankungen verhindern oder frühzeitig erkennen.
24.02.2019, 10:00
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Vorreiter-Projekt in Grundschulen
Von Sabine Doll
Vorreiter-Projekt in Grundschulen

Derzeit gibt es sieben Gesundheitsfachkräfte.

Frank Molter/dpa

Die Schuleingangsuntersuchungen des Gesundheitsamtes haben gezeigt: Kinder aus Familien und Stadtteilen mit besonderen Problemlagen haben ein höheres Risiko für lebensstilbedingte Erkrankungen. Übergewicht und Fettleibigkeit etwa, Asthma und Karies. Seit August gibt es an zwölf Grundschulen Gesundheitsfachkräfte – sie sollen bei Kindern und Eltern Wissen über Gesundheit und gesundes Verhalten stärken, Erkrankungen verhindern oder frühzeitig erkennen.

Ihre Themen: Ernährung, Bewegung, Sucht, Hygiene, Medienkonsum und psychische Gesundheit. In den Stadtteilen bauen sie Netzwerke auf und sind Bindeglied zwischen Schule, Elternhaus und dem Kinder- und Jugendnotdienst. In Bremen lebt jedes dritte Kind in Armut – das Projekt gilt bundesweit als Vorreiter.

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Derzeit gibt es sieben Gesundheitsfachkräfte, sie haben einen Studienabschluss als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen. Das Projekt ist auf drei Jahre befristet, die Gesundheitsbehörde will laut ihrer Sprecherin eine Verlängerung erreichen. Rund 600 000 Euro aus Landesmitteln stellt Bremen für das Projekt bereit. Noch einmal so viel finanzieren die gesetzlichen Krankenkassen.

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