Umfrage der "Bild"-Zeitung

Wahlumfrage: SPD und CDU liegen in Bremen gleichauf

Neue Wahlumfrage vor der Bürgerschaftswahl: Laut einer Insa-Umfrage der „Bild“-Zeitung liegen die SPD und die CDU in Bremen gleichauf. Die Grünen sind stark vertreten.
02.04.2019, 21:29
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Von Pascal Faltermann und Maren Beneke
Wahlumfrage: SPD und CDU liegen in Bremen gleichauf

Laut einer aktuellen Umfrage zur Bürgerschaftswahl liegen die Bremer SPD und die CDU gleichauf.

Frank Thomas Koch

Die Bremer SPD und die CDU liegen laut einer aktuellen Umfrage zur Bürgerschaftswahl gleichauf. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der „Bild“-Zeitung sieht die Sozialdemokraten und die Christdemokraten aktuell bei jeweils 25 Prozent. Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) und CDU-Kandidat Carsten Meyer-Heder liefern sich damit ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Lesen Sie auch

Die Bremer Grünen mit Spitzenkandidatin Maike Schaefer kommen demnach auf 19 Prozent. Sollte das Ergebnis der Bürgerschaftswahl tatsächlich so ausfallen, sind von vier möglichen Regierungskoalitionen drei nur mit den Grünen möglich. Während die Bremer Linken laut Insa-Umfrage bei elf Prozent liegen, erreichen die FDP und die Alternative für Deutschland (AfD) beide jeweils sieben Prozent. Bürger in Wut (zwei Prozent) und Sonstige (vier Prozent) schaffen es demnach nicht über die Fünf-Prozent-Hürde.

Lesen Sie auch

Bei der Insa-Umfrage sind den Angaben zufolge 1000 Personen im Zeitraum vom 22. März bis 1. April befragt worden. Eine Große Koalition aus CDU und SPD (50 Prozent) wäre demnach die einzige Möglichkeit, eine Regierung ohne die Grünen zu bilden. Ein Bündnis aus Rot-Rot-Grün käme auf 55 Prozent, eine Ampel- (SPD, FDP, Grüne) beziehungsweise eine Jamaika-Koalition (CDU, Grüne, FDP) auf 51 Prozent.

Lesen Sie auch

Eine repräsentative Studie des Instituts Infratest-Dimap im Auftrag des WESER-KURIER hatte im Februar ein ähnliches Bild ergeben. Damals lag die CDU (25 Prozent) noch knapp vor der SPD (24 Prozent). Sollten die Christdemokraten am Ende tatsächlich vor die SPD kommen, könnten sie erstmals in der Nachkriegszeit Anspruch auf das Bürgermeisteramt und die Senatspräsidentschaft erheben. Die Grünen konnten im Februar 18 Prozent der Befragten auf sich vereinen, die Linken lagen in jener Umfrage bei 13 Prozent.

Die AfD konnte noch acht Prozent der Befragten von sich überzeugen, die Liberalen kamen auf sechs Prozent. Sowohl bei Insa als auch bei Infratest-Dimap können die Schwankungen jeweils bei bis zu 3,1 Prozentpunkten liegen. Das heißt: Es lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen, ob es am Ende nicht doch bei einer Fortsetzung einer SPD-geführten Regierungskoalition bleiben kann.

Lesen Sie auch

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+