Weihnachten in Grün Was steckt hinter dem Ampel-Weihnachtsmann?

In der Bremer Innenstadt weist jetzt der Weihnachtsmann den Fußgängern den Weg vom Hauptbahnhof bis zum Weihnachtsmarkt. Die Idee dazu kam einem Ingenieur beim ASV.
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Was steckt hinter dem Ampel-Weihnachtsmann?
Von Jan Oppel

In Bremen regelt jetzt der Weihnachtsmann den Verkehr: Als grünes Ampelmännchen weist der Rauschebart den Fußgängern den Weg vom Hauptbahnhof bis zum Weihnachtsmarkt. Die Idee zu der Weihnachtsampel ist vor einem halben Jahr im Amt für Straßen und Verkehr (ASV) entstanden. „Das ist die Eigenkreation eines Kollegen, der normalerweise diese Signalanlagen betreut“, sagt Sprecher Martin Stellmann. „Sie sehen: Ingenieure können sehr kreativ sein.“

Insgesamt 20 Weihnachtsmann-Schablonen hat das ASV an fünf Ampelanlagen installiert: An den Kreuzungen Breitenweg/Bahnhofstraße, Herdentorsteinweg/Am Wall, Knochenhauer Straße/Sögestraße, an der Martinistraße in Höhe der Bredenstraße und an der Kreuzung zur Pieperstraße. Rot passt zwar eigentlich besser zum Weihnachtsmann, „das geht aber nicht“, sagt Stellmann. „Rot bleibt rot – da gehen wir kein Risiko ein.“ Aus Sicherheitsgründen erscheint als Stoppsignal weiterhin das herkömmliche Ampelmännchen.

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Eine kreative Ampel-Aktion gab es in Bremen bereits im Oktober zu sehen: Während des 982. Freimarkts leuchteten die Bremer Stadtmusikanten bei Grün an einigen Kreuzungen im Innenstadtgebiet. Im ASV kann man sich gut vorstellen, dass das Märchenmotiv ohne große Ankündigung 2018 während der fünften Jahreszeit erneut zum Einsatz kommt. Konkrete Pläne gibt es aber noch keine. „Schauen wir mal“, heißt es.

Bunte Ampelfiguren

Bremen ist nicht die einzige Stadt mit bunten Ampelfiguren: In Wien leuchten gleichgeschlechtliche Paare auf, die Händchen halten. In Mainz strahlen den Fußgängern Mainzelmännchen entgegen und Augsburg hat schon seit längerer Zeit einen grünen Kasperl.

Ob der Weihnachtsmann in Bremen auch im nächsten Jahr wieder in der Adventszeit den Weg weisen darf, ist wie bei den Stadtmusikanten noch unklar. „Wir schauen jetzt erst einmal, ob die Displays den Bremern Freude machen“, sagt Stellmann. „Wenn die Resonanz gut ist, denken wir über eine Wiederholung nach.“

Auf den Social-Media-Plattformen des WESER-KURIER wünschen sich viele Leserinnen und Leser schon jetzt die nächste Ampel-Schablone: Grünes Licht für die Werder-Raute. ASV, übernehmen Sie!

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