Anhaltende Trockenheit

Bremer sollen möglichst kein Wasser entnehmen

Die Bremer sollen auf Bitten der Wasserbehörde und der Deichverbände nicht Wasser aus Gewässer entnehmen, um den privaten Garten zu bewässern.
23.08.2020, 05:00
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Bremer sollen möglichst kein Wasser entnehmen
Von Maurice Arndt
Bremer sollen möglichst kein Wasser entnehmen

Bewässerung des Gartens. Hierfür sollen die Bremer kein Wasser aus den Gewässern nutzen.

Nestor Bachmann

Die Wasserbehörde und die Deichverbände bitten alle Bürger, auf Wasserentnahmen aus den Gewässern zur Bewässerung privater Gärten zu verzichten. Auf die Entnahme von Wasser soll sowohl mit den erlaubnisfreien Handschöpfgeräten sowie besonders mit den erlaubnispflichtigen elektrischen Gartenpumpen verzichtet werden. Grund sind die lang anhaltende Trockenheit und die daraus folgenden „niedrigsten Wasserstände, auch im Vergleich zu den gewöhnlichen Sommern der Vorjahre“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Umweltressort. Die Trockenheit führt unter anderem bei den Deichverbänden am rechten und linken Weserufer dazu, dass der überwiegende Teil der Schöpfwerke den Betrieb, etwa für die Bewässerung von Gräben, einstellen musste, da nicht mehr ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Zudem seien auch die Wasserstände in Seen wie im Oslebshauser Park in einer schlechten Situation. Daher wird dringend vom Füttern der Enten und anderer Wasservögel in und an den Gewässern abgeraten.

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