Wasserspender Fünf neue Trinkbrunnen für heiße Zeiten

Bei Hitze hilft nur eins: viel trinken. Deshalb hat Bremen fünf neue Trinkbrunnen errichtet. Lieferengpässe brachten die Arbeiten in Verzug, deshalb sind die Wasserspender erst im kommenden Jahr nutzbar.
06.10.2022, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Fünf neue Trinkbrunnen für heiße Zeiten
Von Björn Struß

Über 30 Grad in Bremen – der vergangene Sommer hat mit seinen Hitze-Wellen wieder gezeigt, dass der Klimawandel schweißtreibende Temperaturen mit sich bringt. Umso wichtiger ist es dann, viel zu trinken. Bisher gab es in Bremen fünf öffentliche Trinkwasserbrunnen, an denen sich schnell eine mitgebrachte Flasche auffüllen lässt. Diese Zahl hat die Stadt nun verdoppelt. Fünf weitere Brunnen in Blumenthal, Gröpelingen, der Neustadt, Huchting und der Vahr stehen bereit (siehe Karte). Die Bauarbeiten hatten Mitte August begonnen, dann verzögerten Lieferschwierigkeiten die Fertigstellung bis Ende September. So berichtete es das Umwelt- und Stadtentwicklungsressort am Mittwoch der entsprechenden Bürgerschaftsdeputation. Angefragt hatte CDU-Abgeordnete Silvia Neumeyer.

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Doch nicht nur die heiße Jahreszeit ist inzwischen vorbei. Wie jedes Jahr hat Immobilien Bremen im Oktober sämtliche Trinkbrunnen abgeschaltet und winterfest gemacht. "Eine Inbetriebnahme der fünf neuen Trinkbrunnen für die Öffentlichkeit ist in diesem Jahr nicht mehr vorgesehen. In 2023 werden alle Trinkbrunnen in Betrieb genommen, wenn Schäden durch Frost ausgeschlossen werden können", teilt Carina Sievers aus dem Referat für qualitative Wasserwirtschaft auf Nachfrage mit.

Die Baukosten belaufen sich auf 15.000 bis 20.0000 Euro pro Brunnen. Hinzu kommen jährliche Kosten für Beprobungen, Wartungen und Reparaturen von 3.000 Euro pro Jahr.

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