Stefanie Golisch gibt ein besonderes Konzert in der Botanika

Weihnachtliches aus Schlesien

Horn (rik). Alle Jahre wieder erinnert das Weihnachtsfest an die beschwerliche Herbergssuche von Maria und Josef und deren Flucht nach Ägypten. Dieser Tage beschäftigt viele Menschen das Thema Flucht und Vertreibung – auch die Mezzosopranistin Stefanie Golisch.
03.12.2015, 00:00
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Von Ulrike Troue
Weihnachtliches aus Schlesien

Voller Hingabe intoniert die Mezzosopranistin Stefanie Golisch Weihnachtslieder aus Schlesien. Für das Konzert in der Botanika hat sie ein besinnliches Programm vorbereitet.

Walter Gerbracht

Alle Jahre wieder erinnert das Weihnachtsfest an die beschwerliche Herbergssuche von Maria und Josef und deren Flucht nach Ägypten. Dieser Tage beschäftigt viele Menschen das Thema Flucht und Vertreibung – auch die Mezzosopranistin Stefanie Golisch.

Die Findorferin hat deshalb ihr Weihnachtskonzertprogramm unter den Titel „Was soll das bedeuten?“ gestellt und möchte darin daran erinnern, dass vor 70 Jahren ebenfalls Menschen von einem Teil Deutschlands in den anderen fliehen mussten, beziehungsweise vertrieben wurden. Stefanie Golisch erzählt in ihrem Programm unter anderem eine pommersche Weihnachtsgeschichte aus den 1920er-Jahren und flicht bekannte und weniger bekannte Weihnachtslieder ein, auch aus Schlesien.

Die Sängerin wird das Programm am Sonntag, 6. Dezember, um 18.30 Uhr im Japanischen Garten der Botanika, Deliusweg 40, präsentieren. Am Klavier wird sie von Sayaka Namizuka begleitet. Karten kosten 18 Euro und können unter der Telefonnummer 42 70 66 65, bei Marion Golisch unter Telefon 27 16 14 oder per E-Mail an stefaniegolisch@yahoo.de reserviert werden.

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