Hoch "Dirk" bringt Neuschnee Weitere Kältewelle über Norddeutschland

Bremen. In Bremen bleibt es bitterkalt. Auch weiterer Schnee fällt in den kommenden Tagen. Grund für die Eiseskälte ist das kräftige Hoch "Dirk", das mit seinem Zentrum über Nordosteuropa liegt und kalte Luft nach Norddeutschland lenkt. Temperaturen von minus sieben Grad bleiben vorerst.
24.01.2010, 20:00
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Bremen. In Bremen bleibt es bitterkalt. Auch weiterer Schnee fällt in den kommenden Tagen. Grund für die Eiseskälte ist das kräftige Hoch "Dirk", das mit seinem Zentrum über Nordosteuropa liegt und kalte Luft nach Norddeutschland lenkt. Temperaturen von minus sieben Grad bleiben vorerst.

Zwei Tiefs aus Westen und Norden bringen zudem Neuschnee. Am Montag ist es stark bewölkt. Das Schneefallgebiet kommt weiter nach Osten voran. Am Dienstag werden die Wolken im Tagesverlauf weniger, und die Sonne lässt sich wieder blicken.

Vielen Deutschen machen die Minusgrade aber nichts aus - im Gegenteil: Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts polis/USUMA für das Nachrichtenmagazin «Focus» freuen sich 70 Prozent der 1018 Befragten über einen kalten, schneereichen Winter.

Tief «Ina» zieht von Frankreich her ins Land und lässt es am Montag zwischen Brandenburg und Bayern schneien, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach am Sonntag. Dabei bleibt es im Nordosten frostig, im Süden und Westen liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt. Am Dienstag wird es von Norden her zunächst sonnig, Mittwoch breitet sich ein neues Tief mit Schnee und kräftigem Wind aus.

Bereits in der Nacht zum Sonntag brachte Hoch «Dirk» vor allem dem Osten eisige Temperaturen. Am kältesten war es nach Angaben des Wetterdienstes meteomedia in Bochum in Grambow-Schwennenz (Mecklenburg-Vorpommern) mit minus 18,8 Grad. Eis behinderte den Flugverkehr auf Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt. Am Sonntagmorgen mussten nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport fast zwei Stunden lang die Start- und Landebahnen enteist werden. Bis zum Mittag wurden 24 Flüge gestrichen, 16 Flüge wurden nach Düsseldorf, Köln, Stuttgart und Nürnberg umgeleitet. (dpa)

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