Kommentar zum Neubau der „Seute Deern“ Eine gemeinsame Diskussion muss folgen

Ob ein Neubau der „Seute Deern“, die nichts mehr mit der alten zu tun hat, sinnvoll ist, muss von allen Beteiligten auf Landes- und Bundesebene gemeinsam diskutiert werden, meint Nina Willborn.
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Eine gemeinsame Diskussion muss folgen
Von Nina Willborn

Eine „Seute Deern“, die weder vom Material noch vom Aussehen her etwas mit dem vor allem von den Bremerhavenern als Wahrzeichen der Seestadt geliebten Traditionssegler zu tun hat: Es darf bezweifelt werden, ob ein Neubau dieser Art im Sinne der Erfinder der ganzen „Seute-Deern“-Rettungsaktion, also Johannes Kahrs und Uwe Schmidt, war. Etwas anderes ist aber wohl nicht finanzierbar, glaubt man den Experten. Aber muss es denn unbedingt ein neues Schiff sein, wenn gleichzeitig die Flotte des Schifffahrtsmuseums viel mehr Geld benötigt, als sie derzeit bekommt?

Was bezahlbar ist und was nicht, ist durch die Ergebnisse der Varianten-Studie jetzt zumindest umrissen. Folgen muss nun eine transparente, gemeinsame Diskussion aller Beteiligten in Bremen und Bremerhaven sowie dem Forschungs- und Kulturministerium auf Bundesebene. Miteinander – nicht gegeneinander, wie beim Zank um die Veröffentlichung der Ergebnisse zwischen Magistrat und Wissenschaftsressort. Damit am Ende klar ist, was das aus touristischen Gesichtspunkten Beste für den Museumshafen und was das Beste für die Zukunft des Museums ist.

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