Ausschuss Pauliner Marsch Kontroverse Debatte um Freiluft-Partys

Freiluft-Partys sind in Bremen eher die die Ausnahme als die Regel. Dennoch bergen sie ziemlichen Zündstoff. Das wurde auf der jüngsten Sitzung des Projektausschusses Pauliner Marsch deutlich.
06.10.2022, 08:00
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Kontroverse Debatte um Freiluft-Partys
Von Sigrid Schuer

Hitzig und kontrovers wurde in der jüngsten Sitzung des Projektausschusses Pauliner Marsch des Beirates Östliche Vorstadt im Alten Fundamt das Thema Freiluft-Partys debattiert. Die Kritik der Anwohnerschaft entzündete sich dabei insbesondere an der jüngsten großen Freiluft-Party in der Pauliner Marsch am 13. August. Die wurde unter anderem von Vertretern der Bürgerinitiative „Leben im Viertel“, aber auch von dem linken Stadtteil-Parlamentarier Peter Böhme sowie von Petra Wessels, selbst Anwohnerin des Osterdeiches, geäußert. Böhme plädierte dafür, künftig die Lärm-Immissionen zu messen. Unmittelbar nach der Party hatten die Redaktion dieser Zeitung zudem weitere Protestschreiben erreicht. Hauptkritik-Punkte: eine 19-stündige, lautstarke Dauerbeschallung sowie die Abwesenheit und Nichterreichbarkeit der Polizei. Norbert Köhler, Vorsitzender des Vereins Kanusport-Freunde, hob hervor, dass nicht nur Parzellisten in Peterswerder davon betroffen gewesen seien, Beschwerden habe es auch aus der vorderen Neustadt und von der anderen Weserseite gegeben. Kritik formulierte zudem Stefan Schafheitlin von „Leben im Viertel“ und erhielt dafür Applaus. Er monierte die Dauer der Party, die sich von 14 Uhr am Sonnabend bis 10 Uhr am Sonntag erstreckte.

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