Windkanal des Flugpioniers Focke lädt zur Besichtigung ein

Bahnhofsvorstadt. Der noch voll funktionsfähige Windkanal des Luftfahrtpioniers Henrich Focke (1890-1979) öffnet am kommenden Sonntag wieder seine Türen. Das urige Forschungslabor, etwas versteckt in einem Hinterhof gelegen, wurde etwa 1958 bis 1963 aufgebaut und 2005 restauriert sowie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht - dank des von Kai Steffen gegründeten, gemeinnützigen und mit dem Deutschen Denkmalschutzpreis geehrten Vereins.
28.02.2011, 05:00
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Windkanal des Flugpioniers Focke lädt zur Besichtigung ein
Von Monika Felsing

Bahnhofsvorstadt. Der noch voll funktionsfähige Windkanal des Luftfahrtpioniers Henrich Focke (1890-1979) öffnet am kommenden Sonntag wieder seine Türen. Das urige Forschungslabor, etwas versteckt in einem Hinterhof gelegen, wurde etwa 1958 bis 1963 aufgebaut und 2005 restauriert sowie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht - dank des von Kai Steffen gegründeten, gemeinnützigen und mit dem Deutschen Denkmalschutzpreis geehrten Vereins.

Zu bestaunen ist im Windkanal auch ein interessantes Automodell: Ein Borgward aus Holz statt aus Blech, gerade mal 55 Zentimeter lang und fast eine Antiquität. Es ist das original Windkanal-Modell des Borgward P100, eine Leihgabe des Borgward-Experten Peter Kurze aus Schwachhausen. Stromlinienförmig war dieser Borgward nicht gerade, wie sich im Labor erweist. "Wir haben einen cw-Wert von 0,46 gemessen", sagt Kai Steffen über den Luftwiderstand. "Das war damals normal, der Benzinpreis lag ja auch bei 40, 50 Pfennig pro Liter, da war das noch nicht so wichtig."

Auf das Labor ist Kai Steffen stolz: "Es ist einer der genauesten Windkanäle Deutschlands!" Mehrere Studenten haben dort schon an ihren Diplom-Arbeiten gearbeitet.

Focke-Windkanal, Emil-Waldmann-Straße 4 (zwischen der Hochstraße und An der Weide). Näheres im Internet auf www.focke-windkanal.de. Geöffnet ist an jedem ersten Sonntag im Monat, so werden am 6. März von 12 bis 17 Uhr stündlich Gruppen durch das Labor geführt. Eintritt frei, die Führungen dauern 45 bis 120 Minuten und sind gratis, Spenden sind gern gesehen.

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