Gäste unterstützen Mitglieder

#wirsindmehr im Waller Beirat

Nachdem es in der Vergangenheit nach Ansicht vieler Beiratsmitglieder im Waller Beirat immer wieder zu Störungen durch die AfD gekommen war, haben nun viele Gäste ein Zeichen gegen Rechts gesetzt.
13.09.2018, 19:59
Lesedauer: 2 Min
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#wirsindmehr im Waller Beirat
Von Anne Gerling

Die #wirsindmehr-Debatte hat nun auch den Waller Beirat erreicht. Am Donnerstagnachmittag hatte die grüne Bürgerschaftsabgeordnete Kai Wargalla über den Kurznachrichtendienst Twitter dazu aufgerufen, dass möglichst viele Vertreter aus Politik und Gesellschaft die Sitzung am Abend besuchen sollten. „Die Rechten machen sich dort breit, stören Sitzungen, drohen Beiratsmitgliedern und schüchtern das Publikum ein“, teilte Wargalla via Twitter mit.

Tatsächlich sind der Beirat und seine Fachausschüsse bereits seit längerem Schauplatz regelmäßiger Auseinandersetzungen zwischen AfD-Beiratsmitglied Gerald Höns und den Fraktionen von SPD, CDU, Grünen und Linken. Immer wieder hatte Höns etwa mit seinen Anträgen auf die Einhaltung von Formalitäten gepocht, dazu auch mehrere Gerichtsverfahren angeschoben. Dementsprechend war die Stimmung bei den Beirats- und Fachausschusssitzungen im Ortsamt zunehmend angespannt.

Am Donnerstagabend war der Sitzungssaal nach Wargallas Aufruf überfüllt, die Stühle reichten nicht mehr aus. Unter den Besuchern des Beirats waren etwa der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen-Bürgerschaftsfraktion, Robert Bücking, Linken-Chefin Kristina Vogt und Jürgen Pohlmann, baupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Die zwei Anträge, die Höns dieses Mal in den Beirat eingebracht hatte, wurden vom restlichen Beirat abgelehnt.

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