Bremer Elektroauto von Daimler

Hoffnung auf das Nachfolgemodell

Die Zahlen sprechen derzeit nicht dafür, dass Mercedes mit dem EQC den Nerv seiner Kunden getroffen hat. Es könnte sein, dass erst ein Nachfolgemodell Daimlers Elektropläne voranbringt, schreibt Lisa Boekhoff.
27.05.2020, 05:00
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Hoffnung auf das Nachfolgemodell
Von Lisa Boekhoff
Hoffnung auf das Nachfolgemodell

Für das Werk in Bremen war der Anlauf des EQC eine Auszeichnung: Die Premiere in der Hansestadt machte die Belegschaft am Standort stolz.

Daimler AG

Mercedes ging es beim EQC nicht einfach nur um ein weiteres Auto. Der SUV sollte Daimler in ein neues Zeitalter katapultieren. Nun lastet die Symbolkraft auf der Motorhaube des Wagens. Die Zahl der Neuzulassungen sind derzeit noch äußerst überschaubar, und Konkurrenten wie Tesla und Audi legen mit ihren Elektromodellen vor.

Dieter Zetsche zog in einem seiner berühmten Weihnachtsvideos an die Kollegen einen Vergleich. Es sei mit der E-Mobilität ein bisschen wie mit der Ketchupflasche: „Man weiß, dass etwas kommt, aber nicht wann und wie viel.“ Das war im Dezember 2016. Sein Nachfolger Ola Källenius kann nicht abwarten. Er muss liefern – auch um Klimaziele zu erreichen.

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Für das Werk in Bremen war der Anlauf des EQC eine Auszeichnung: Die Premiere in der Hansestadt machte die Belegschaft am Standort stolz. Es könnte aber sein, dass erst ein Nachfolgemodell Daimlers Weg in die Zukunft beschleunigt. Zumal es nun eigene Produktionslinien geben soll. Experten halten das für sinnvoll, um bei der Entwicklung der E-Autos keine Kompromisse mehr eingehen zu müssen. Und der Schritt zeugt von Zuversicht, konsequent auf den neuen Antrieb zu setzen.

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