Bremen

Acht Steuersünder haben sich selbst angezeigt

Bremen. Bislang acht Steuersünder haben sich in Bremen nach dem Auftauchen der Schweizer Daten-CD beim Finanzamt selbst angezeigt. Das bestätigte jetzt Dagmar Bleiker, Sprecherin von Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne).
12.02.2010, 05:00
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Von Bernd Schneider

Bremen. Bislang acht Steuersünder haben sich in Bremen nach dem Auftauchen der Schweizer Daten-CD beim Finanzamt selbst angezeigt. Das bestätigte jetzt Dagmar Bleiker, Sprecherin von Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne). Insgesamt gehe es dabei um unversteuerte Einkommen in Höhe von rund einer Million Euro.

Nach ersten Schätzungen geht das Finanzressort davon aus, dass von diesem Geld rund 320000 Euro an Steuern fällig werden. Die genaue Summe müsse aber noch ermittelt werden. Je nachdem, welche Steuerarten hinterzogen wurden, fließen etwa fünf bis zehn Prozent ins Bremer Stadtsäckel, also zwischen 16000 und 32000 Euro. Der Ankauf der Daten-CD, an dem Bremen mit etwa einem halben Prozent beteiligt ist, wird das Land knapp 12000 Euro kosten. Den Löwenanteil der Steuern führt Bremen an den Bund ab.

Mit einer Selbstanzeige können Steuerhinterzieher einer Strafanzeige der Finanzbehörden entgehen, wenn sie eine vollständige Erklärung über alle nicht versteuerten Einnahmen abgeben, bevor die Behörde ihnen auf die Schliche kommt. Voraussetzung: Sie zahlen die Steuern innerhalb einer genau bestimmten Frist nach.

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