Kommentar über die Übernahme von Alete

Alete: altbekannte Marke wieder flott machen

Warum eine Übernahme von Alete durch die DMK-Gruppe mit Sitz in Bremen Sinn macht, erläutert Florian Schwiegershausen in seinem Kommentar.
09.01.2019, 19:33
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Alete: altbekannte Marke wieder flott machen
Von Florian Schwiegershausen
Alete: altbekannte Marke wieder flott machen

Bald könnte der Babykost-Hersteller Alete ein Unternehmensteil der DMK-Gruppe mit Sitz in Bremen sein.

Mikhail Galian

Mit dieser Übernahme vollzieht die DMK-Gruppe mit Sitz in Bremen einen weiteren Schritt weg von der Wahrnehmung als Molkerei hin zu einem Lebensmittelhersteller. Denn DMK, auch bekannt als Deutsches Milchkontor, will den Babykost-Hersteller Alete übernehmen. Dabei ist die DMK-Gruppe mit ihrer Tochter Humana schon jetzt einer der größten Hersteller für Babynahrung.

Wenn das Bundeskartellamt diese Übernahme genehmigen würde, würden sich hier zwei Hersteller mit ihren Produkten ideal ergänzen. Auch wenn Alete derzeit nur einen Marktanteil von fünf Prozent in Deutschland hat, ist der Babybrei-Hersteller dennoch in so gut wie allen Marktregalen vertreten.

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Wenn die DMK-Gruppe also in Zukunft von manchem Alete-Vertriebsweg profitieren kann, kann Alete von der Erfahrung profitieren, die die DMK-Gruppe aus ihrer Umstrukturierung der vergangenen Jahre geschöpft hat. Denn bei Alete gilt es, eine altbekannte Marke mit eigentlich gutem Ruf wieder flott zu machen. In Anlehnung an den altbekannten Alete-Werbeslogan könnte es in Zukunft also heißen: „DMK-Kost fürs Kind.“

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