Hamburg ist Spitzenreiter

Bremen bei Zahl der E-Autos im Mittelfeld

Die Zahl der Elektroautos in Deutschland wächst zwar, ist aber immer noch gering. Bremen landet im Bundesvergleich nur im Mittelfeld.
03.05.2019, 17:17
Lesedauer: 1 Min
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Bremen bei Zahl der E-Autos im Mittelfeld
Von Stefan Lakeband
Bremen bei Zahl der E-Autos im Mittelfeld

Von 1000 Autos, die in Bremen zugelassen sind, sind 1,52 Elektroautos.

Hendrik Schmidt

Elektroautos sind noch immer Exoten auf deutschen Straßen – auch in Bremen. Die Hansestadt landet bei einem bundesweiten Vergleich der zugelassenen E-Autos nur im Mittelfeld. Das geht aus einer Auswertung der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor.

In Bremen kommen auf 1000 zugelassene Autos 1,52 Fahrzeuge mit Elektroantrieb. Im Ranking der Bundesländer bedeutet das Platz sieben. Angeführt wird es von Hamburg (2,8), Bayern (2,5) und Baden-Württemberg (2,4). Bundesweit liegt der Durchschnitt bei 1,77 E-Autos.

In ganz Deutschland gibt es laut AEE-Untersuchung etwa 83 000 Elektroautos. Die Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr zwar doppelt so hoch – der E-Autoanteil an der gesamten Pkw-Flotte ist allerdings immer noch recht gering. In absoluten Zahlen sind die meisten E-Fahrzeuge in Bayern zugelassen: Mit mehr als 20 000 Elektroautos existiert hier fast ein Viertel der elektrisch-betriebenen Pkw-Flotte. Mit 446 E-Autos kommt Bremen auf den letzten Platz im bundesweiten Vergleich. Es ist allerdings auch das kleinste Bundesland.

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„Die aktuellen Zahlen zum Bestand an Elektroautos zeigen, dass es diesbezüglich zwar vorangeht, dass das Tempo des Wandels aber bislang noch zu gering ist, um unsere Klimaziele zu erreichen“, kommentiert Robert Brandt, Geschäftsführer der AEE, die Zahlen. Diese würden nämlich auch zeigen, dass 98 Prozent der Neuzulassungen noch zumindest teilweise konventionell betriebenen Motor hätten.

Spitzenreiter bei der Zulassung von E-Autos ist Schleswig-Holstein mit einem Anteil von 1,5 Prozent, dahinter folgen Berlin (1,4) und Hessen (1,3). Bremen liegt mit 0,8 Prozent im hinteren Drittel. „Mit jedem Autokauf wird schon heute eine Entscheidung darüber getroffen, wie wir in zehn Jahren leben. Wir müssen daher möglichst schnell die Rahmenbedingungen so setzen, dass eine klimafreundliche Welt möglich wird“, sagt Brandt.

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