Produktionsaus für Airbus-Flügelproduktion? Bund sucht Gespräch mit Arbeitnehmervertretern

Nach Kritik von Betriebsräten und IG Metall an einem möglichen Aus der Flügelproduktion bei Airbus Bremen gibt es ein Gesprächsgesuch aus Berlin. Auch der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt ist in Sorge.
16.02.2021, 11:37
Lesedauer: 1 Min
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Bund sucht Gespräch mit Arbeitnehmervertretern
Von Maren Beneke

Offenbar schaltet sich nun auch der Koordinator für Luft- und Raumfahrt der Bundesregierung, Thomas Jarzombek, in die Diskussion um die Zukunft der Flügelausrüstung am Bremer Airbus-Standort ein. Wie berichtet, fürchten Betriebsräte und IG Metall, dass die Produktion aus der Hansestadt abgezogen werden könnte. Die Gewerkschaft teilte nun mit, dass das Büro des Luft- und Raumfahrtkoordinators Termine zum Austausch mit den Arbeitnehmervertretungen angefragt habe.

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Der Verdener Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (CDU), der im Haushaltsausschuss unter anderem für die Finanzierung von Luft- und Raumfahrt zuständig ist, sagte: „Meine Empfehlung und Forderung ist es, die Flügelproduktion am Standort zu halten und durch weitere Komponenten auszubauen.“ Bremen nehme eine Schlüsselposition innerhalb des Konzerns ein, das müsse auch so bleiben. Hier nur ein Repair-Geschäft anzusiedeln, halte er für nicht zielführend.

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