Neues Quartier an der Weser Der Turm markiert die Spitze

Bremen. Der Weser Tower ist das Herzstück, da gibt?s kein Vertun. Doch was am Eingang zur Überseestadt entsteht, dort, wo früher im Weserbahnhof am Rande des Freihafens Güter umgeschlagen wurden, ist viel mehr noch als das hoch aufragende Haus aus Glas und Stahl. Siedentopf, ein Projektentwickler, der zum Imperium der Familie Schopf gehört (Eduscho), plant und verwirklicht für weit über 100 Millionen Euro ein ganzes Quartier, das Weser Quartier.
04.05.2010, 20:20
Lesedauer: 2 Min
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Der Turm markiert die Spitze
Von Jürgen Hinrichs

Bremen. Der Weser Tower ist das Herzstück, da gibt?s kein Vertun. Doch was am Eingang zur Überseestadt entsteht, dort, wo früher im Weserbahnhof am Rande des Freihafens Güter umgeschlagen wurden, ist viel mehr noch als das hoch aufragende Haus aus Glas und Stahl. Siedentopf, ein Projektentwickler, der zum Imperium der Familie Schopf gehört (Eduscho), plant und verwirklicht für weit über 100 Millionen Euro ein ganzes Quartier, das Weser Quartier.

Bereits fertiggestellt ist neben dem Weser Tower, das Haus am Fluss, in dem die Spedition Röhlig Platz genommen hat und eine Aussicht genießt, die den Angestellten das Arbeiten manchmal lästig machen dürfte - man will doch rausschauen, nur hinausschauen! Fertig ist auch die Hochgarage mit 500 Stellplätzen, in der Mitarbeiter und Kunden der EWE, die im Weser Tower ihre fünf Technologietöchter unterbringt, ihre Autos abstellen können.

Design-Hotel mit 160 Zimmern

'Der nächste Entwicklungsschritt des Quartiers um den Weser Tower ist der Bau eines attraktiven Hotels direkt am Wasser, mit dem noch in diesem Jahr begonnen werden soll', kündigte Siedentopf gestern an. Geplant ist ein sogenanntes Design-Hotel mit 160 Zimmern. Wer Betreiber sein wird, steht noch nicht fest. Die Angelegenheit stehe aber kurz vor dem Abschluss, verriet Siedentopf-Geschäftsführer Jan Woortman. Gleiches berichtete er auch von dem geplanten Varietétheater - 'für beides werden wir am selben Tag die Betreiber präsentieren'.

Im Ganzen geht es bei dem Areal um rund 35000 Quadratmeter. Sie werden nicht vollgestellt, was an diesem Ort ein Fehler wäre, sondern von großzügig angelegten Grünanlagen durchbrochen. Direkt neben dem Haus am Fluss soll noch ein weiteres Bürogebäude entstehen, es wird nach Angaben von Wortmann eine Nutzfläche von bis zu 4000 Quadratmetern haben, der Mieter: noch offen.

30000 Quadratmeter Bürofläche

Bremen, dem Experten attestieren, in der Innenstadt über deutlich zu wenig Büroflächen zu verfügen, wird allein im Weser Quartier knapp 30000 Quadratmeter hinzugewinnen. Alles zusammengerechnet geht die Zahl der Arbeitsplätze stramm auf die Tausend zu. So viele Menschen, die zwischendurch mal eine Pause brauchen und zum Mittagessen über die Schlachte, die ja direkt vor der Tür liegt, in die City schlendern können oder in umgekehrter Richtung zu den neuen Restaurants am Europahafen.

Oder sie bleiben, wo sie sind. Nicht im Büro, aber doch im Weser Quartier. Dort wird, wie Siedentopf gestern vermeldete, im Juni der 'Chilli Club' seine Pforten öffnen. Das Restaurant mit Bar und Lounge bietet Platz für 220 Gäste, die Küche: asiatisch. Das Konzept kommt aus Hamburg, dort gibt es in der Hafencity bereits einen 'Chilli Club', seit fünf Jahren und mit nachweisbarem Erfolg.

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