Gute Zahlen für das erste Halbjahr

Deutsche Post setzt Gewinnziel herauf

Bonn. Der weltweit größte Post- und Logistikkonzern Deutsche Post DHL strotzt vor Stärke. Nach einem glänzenden ersten Quartal und der Fortsetzung des Wachstumstrends im zweiten schraubte das Unternehmen sein Gewinnziel überraschend nach oben. "Unsere Geschäfte laufen weiterhin erfreulich", erklärte Vorstandschef Frank Appel gestern bei Vorlage der Ergebnisse für das erste Halbjahr 2012. Bis zum Jahresende erwartet die Deutsche Post jetzt ein operatives Ergebnis zwischen 2,6 und 2,7 Milliarden Euro, 100 Millionen mehr als bislang geplant.
03.08.2012, 05:00
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Von Wk

Bonn. Der weltweit größte Post- und Logistikkonzern Deutsche Post DHL strotzt vor Stärke. Nach einem glänzenden ersten Quartal und der Fortsetzung des Wachstumstrends im zweiten schraubte das Unternehmen sein Gewinnziel überraschend nach oben. "Unsere Geschäfte laufen weiterhin erfreulich", erklärte Vorstandschef Frank Appel gestern bei Vorlage der Ergebnisse für das erste Halbjahr 2012. Bis zum Jahresende erwartet die Deutsche Post jetzt ein operatives Ergebnis zwischen 2,6 und 2,7 Milliarden Euro, 100 Millionen mehr als bislang geplant.

Bis Ende Juni kletterten die Erlöse um 5,8 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro und der Konzerngewinn um fast 22 Prozent auf 734 Millionen Euro. Zur positiven Entwicklung hätten vor allem die DHL-Bereiche in den stark wachsenden Regionen der Welt, insbesondere in Asien, beigetragen. "Unsere Führungsposition in dem Segment ist für uns ein Vorteil", sagte Finanzvorstand Larry Rosen. Vor allem in den asiatischen Regionen verfüge das Unternehmen über ein gutes Netzwerk. In der vergangenen Woche hatte der US-Konkurrent UPS seine Gewinnprognosen wegen der schwächelnden Weltwirtschaft gekappt.

Keine Angaben machen wollte der Finanzchef indes über den möglichen Verkauf der restlichen Anteile des Bundes an dem Unternehmen. Derzeit hält die staatliche Förderbank KfW noch gut 30 Prozent an der Deutschen Post. Einer Verbreiterung der Aktionärsbasis und Erhöhung des Streubesitzes stehe das Unternehmen grundsätzlich aber positiv gegenüber, betonte ein Sprecher. Medienberichten zufolge soll die KfW angeblich derzeit eine Abgabe der Bundesanteile prüfen, deren Wert sich auf rund fünf Milliarden Euro beläuft.

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