Mehr Geld für Landwirte geplant

Deutsches Milchkontor macht 2019 weniger Gewinn

Im vergangenen Jahr gab es viele Veränderungen beim Deutschen Milchkontor. Die zeigen sich nun beim Blick auf die Zahlen für 2019.
18.06.2020, 20:15
Lesedauer: 1 Min
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Deutsches Milchkontor macht 2019 weniger Gewinn
Von Stefan Lakeband

Das Jahr 2019 war eines, das beim Deutschen Milchkontor viele Veränderungen gebracht hat: Im März übernahm Deutschlands größtes Molkereiunternehmen den Babynahrungsmarke Alete, in Russland wird ein neues Käsewerk gebaut, die Eissparte wurde konsolidiert. „2019 hat uns allen, den Landwirten, den Mitarbeitern in der DMK-Group und der gesamten Branche enorm viel abverlangt“, fasst es DMK-Chef Ingo Müller in einer Mitteilung zum Geschäftsbericht des vergangenen Jahres zusammen, der an diesem Donnerstag veröffentlicht wurde.

Gleichzeitig verkündet er auch gute Nachrichten: „Der grundsätzliche Umbau des DMK ist jetzt abgeschlossen.“ Themen, die das Unternehmen mit Verwaltungssitz in Bremen belastet hätten, könnten nun abgehakt werden.

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Erste positive Effekte zeigten sich in der Bilanz. Laut DMK ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 200 Millionen Euro auf 5,8 Milliarden Euro gestiegen. Dafür ging der Gewinn allerdings spürbar zurück – von 30,6 Millionen Euro in 2018 auf 24,5 Millionen.

Für das aktuelle Jahr strebt das DMK an, den Auszahlungspreis für die Milch seiner Landwirte zu erhöhen. Durch die Corona-Krise ist das DMK nach eigenen Angaben bislang gut gekommen. Mittlerweile gebe es Anzeichen, dass sich die Märkte stabilisierten.

Nach der Krise sei geplant, wieder verstärkt Veränderungsprojekte voranzutreiben. Demnach sollten etwa Kosten gesenkt werden, indem man Lieferbeziehungen und Dienstleistungsverträge anpasse. „Es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns“, fasst Finanzvorstand Frank Claassen zusammen.

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