Banken in Bremen Einmal durchatmen

Die Bankenlandschaft in der Hansestadt hat in den vergangenen Jahren jede Menge Veränderungen erlebt. Warum es damit zunächst vorbei ist, kommentiert Wirtschaftsredakteurin Maren Beneke.
28.06.2017, 19:27
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Einmal durchatmen
Von Maren Beneke

Von einem Bankenbeben in Bremen war in den vergangenen Jahren immer mal wieder die Rede. Und ja, es stimmt: Es hat sich viel getan in der Stadt. Kleinere Spieler wie Credit Swiss oder UBS haben sich ganz vom Bankenplatz zurückgezogen. Die Bremer Landesbank verliert ihre Eigenständigkeit. Und fast alle Institute haben Jobs und Filialen gestrichen.

Auch als die Bremer Kreditbank und das Bankhaus Neelmeyer 2016 verkündeten, dass sie zusammengehen, war das nichts anderes als ein Bankenbeben. Mit der Oldenburgischen Landesbank kommt nun ein weiterer Akteur aus der Region dazu. Mit einer Bilanzsumme von dann zusammen knapp 18 Milliarden Euro entsteht so eines der größten Geldhäuser im Nordwesten.

Kommt Bremen damit nun endlich zur Ruhe? Mit Blick auf die Arbeitsplätze und die Zahl der Banken-Standorte mit Sicherheit nicht. Filialen werden für Kunden immer uninteressanter, die Digitalisierung schreitet voran. Daher werden sich die Institute auch in Zukunft verschlanken müssen.

Mit einem neuen Bankenbeben ist in nächster Zeit aber nicht mehr zu rechnen. Die Institute haben den Markt unter sich aufgeteilt, die Phase der Fusionen und Übernahmen ist vorbei. Wer jetzt in Bremen am Markt ist, wird bleiben. Die Verschnaufpause hat begonnen.

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