Nach der Übernahme von Cadbury Gewerkschaft droht Kraft Foods mit europaweiten Protesten

Bremen. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg, hat das Nahrungsmittelunternehmen Kraft Foods nach der Bekanntgabe der Übernahme von Cadbury in scharfen Worten vor Entlassungen gewarnt.
20.01.2010, 06:00
Lesedauer: 1 Min
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Bremen. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg, hat das Nahrungsmittelunternehmen Kraft Foods nach der Bekanntgabe der Übernahme von Cadbury in scharfen Worten vor Entlassungen gewarnt.

„Da man Cadbury unbedingt haben wollte, ist Kraft bereit, eine Milliarde mehr zu zahlen. Ich warne davor, das die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Cadbury oder bei Kraft bezahlen zu lassen“, sagte der Gewerkschaftschef dem WESER KURIER (Mittwoch). Es sei möglich, dass jetzt der Druck aus der Zentrale in Chicago erneut erhöht werde. „Denn irgendwie muss der Cadbury-Deal ja finanziert werden“, sagte Möllenberg.

 

Man  haben das in anderen Unternehmen erlebt, etwa bei Beck’s. Die Zinsen für diese Milliardengeschäfte müssten erwirtschaftet werden, deshalb werde der Druck auf die Beschäftigten erhöht. „Aber ich sage sehr deutlich: Wir werden uns sowohl in Deutschland als auch in Europa und in unserer globalen Organisation dagegen stellen“, sagte Möllenberg.

 

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