Kommentar über den Wettbewerb auf der Straße Gleiche Regeln für alle Fahrdienste

Ob Taxi, Uber oder Moia - für alle Anbieter auf dem Fahrdienstmarkt müssen die gleichen Regeln gelten. Nur dann ist der Wettbewerb fair und die Verbraucher werden geschützt, meint Sabine Doll.
17.04.2019, 06:00
Lesedauer: 1 Min
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Gleiche Regeln für alle Fahrdienste
Von Sabine Doll

Eines ist klar: Der Fahrdienstmarkt, der in Deutschland bislang von Taxi-Betrieben dominiert ist, wird sich ändern. Allerdings muss dabei ebenso klar sein: Ob Uber, Moia oder Taxi, selbstverständlich müssen alle Fahrer ihre Eignung in regelmäßigen Prüfungen nachweisen und ein Führungszeugnis vorlegen. Auch bei den Preisen darf es einzelnen Anbietern nicht überlassen werden, diese frei nach Gutdünken und Fahrgastaufkommen zu gestalten.

Fixe Ober- und Untergrenzen schützen Kunden vor Wucher und die Fahrer vor Ausbeutung. Und auch die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge muss regelmäßig kontrolliert werden. Keine Frage: Wettbewerb ist gut – wenn für alle Anbieter die gleichen Regeln gelten. Nur dann ist es ein fairer Wettbewerb um den Markt.

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Wenn Bund und Länder das angestaubte Personenbeförderungsgesetz demnächst neuen Mobilitätskonzepten und der Digitalisierung anpassen wollen, gilt es, diese Marktregeln für einen fairen Wettbewerb zu beachten. Um bestehende Angebote nicht zu benachteiligen. Vor allem aber auch, um die Sicherheit der Fahrgäste nicht zu gefährden und die Verbraucher zu schützen.

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