Touristik-Zentrale, Gastwirte und Hotels sind zufrieden Immer mehr Touristen kommen nach Bremen

Bremen. Strahlender Sonnenschein, Fußball-WM und internationaler Weltraumkongress - die Lage auf dem Bremer Touristikmarkt könnte kaum besser sein. Im Vergleich zum Vorjahr kommen deutlich mehr Besucher in die Hansestadt. Es sind etwa 110.000 täglich.
21.07.2010, 12:08
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Immer mehr Touristen kommen nach Bremen
Von Birgit Bruns

Bremen. Strahlender Sonnenschein, Fußball-WM und internationaler Weltraumkongress - die Lage auf dem Bremer Touristikmarkt könnte kaum besser sein. Im Vergleich zum Vorjahr kommen deutlich mehr Besucher in die Hansestadt. Es sind etwa 110.000 täglich.

Zu diesen Tagesgästen zählen die klassischen Touristen, die ein bis zwei Tage bleiben ebenso wie Besucher aus dem Umland, die nur mal eben zum Einkaufen oder zu einem Konzert nach Bremen kommen. Jedes Jahr gibt es 40 Millionen dieser Tagesgäste in Bremen - Tendenz steigend.

Zwar liegen der Bremer Touristik-Zentrale (BTZ) noch keine aktuellen Zahlen zum Sommer 2010 vor, doch Sprecherin Maike Lucas ist sich sicher: "Es sieht deutlich besser aus als im Vorjahr." Bis einschließlich April stiegen die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent. Auch der Mai sei fast so gut gewesen wie 2009 - und das sogar ohne das Zugpferd Kirchentag. Selbst die Hitze in den vergangenen Wochen habe die Touristen nicht verschreckt. Dennoch freut sich Lucas auf moderate Temperaturen, denn bei Regenwetter kommen erfahrungsgemäß viele Sommergäste von der Küste in die Stadt.

"Ryanair bringt immer noch viele Gäste her", sagt Lucas. Vor allem Italiener, Finnen und Spanier sind häufiger in Bremen anzutreffen, seit die Billigflieger auch Bremen ansteuern.

Die Hotels der Stadt sind in diesen Tagen ausgebucht, was laut BTZ vor allem am internationalen Weltraumkongress Cospar liegt. Das kann Rolf Wenner, Direktor der beiden Ibis-Hotels in Bremen, nur bestätigen. "Die Cospar ist ein großes Glück für uns, wir sind komplett dicht", sagt er. Doch auch ohne Wissenschaftler-Kongress sei die Lage im Sommer 2010 nicht schlecht. "Die Krise ist vorbei, es zieht wieder an", sagt Wenner.

Den Eindruck hat auch Thomas Schlüter vom Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) in Bremen. "Die Kaufzurückhaltung während der Krise hat sich gelöst", sagt er. Die WM und das strahlende Sommerwetter sorgten in den vergangenen Wochen für volle Biergärten. Das ist nach dem kühlen Frühjahr aber auch bitter nötig gewesen, findet Schlüter.

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